12.8.2025

Inhalt

Israel

In Nazareth wurden 42 Gazaner festgenommen, die illegal nach Israel eingereist waren. Bei ihnen wurden auch viele Waren gefunden, deren Herkunft und Besitz unbekannt ist.


Fatah-Aktivisten in Ramallah jubeln Yahya Sinwar und Mohammed Deif zu.

Aktuelle Aufnahmen von gestern zeigen Fatah-Aktivisten an der Birzeit-Universität im Bezirk Ramallah, der Hochburg von Abu Mazen, dem Vorsitzenden der Fatah und demjenigen, der mit den Europäern einen „kompromisslosen Kampf gegen den Terror“ unterzeichnete, um einen palästinensischen Staat anzuerkennen.

Sie veranstalteten gestern innerhalb der Universitätsmauern einen dokumentierten Protest, bei dem sie Mohammed Deif, Yahya Sinwar und auch Anas al-Sharif lobten, der vorgestern eliminiert wurde.

Dies sind Fatah-Mitglieder, das Fleisch und Blut der von Abu Mazen angeführten Bewegung, die alle wichtigen palästinensischen Institutionen kontrolliert.

Sie sind die nächste Generation. Sie unterstützen diejenigen, die die Ereignisse vom 7. Oktober angeführt haben. Sie schämen sich nicht, es zu verbergen. Im Westen verschließt man weiterhin die Augen, selbst wenn die Zeichen der Zeit deutlich werden.

Gaza

Der Hamas wurde ein neues Abkommen unterbreitet. Es sieht die Freilassung aller Geiseln, eine Entwaffnung der Hamas und einen Abzug der israelischen Truppen vor, wobei die Mediatoren (Ägypten und Qatar) sowie die Türkei die Einhaltung des Abkommens überwachen sollen.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Hamas dem zustimmen wird.


Vor etwa einer Woche veröffentlichte das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium eine detaillierte Liste mit 60’149 Todesopfern (Stand: Ende Juli letzten Jahres).

Deren Aufschlüsselung nach Alter und Geschlecht lautet:

  • 32’113 Männer im kampffähigen Alter (15–65 Jahre)
  • 12’875 Kinder (unter 15 Jahren)
  • 12’067 Frauen (15–65 Jahre)
  • 3’094 ältere Menschen (65+ Jahre)

Der Abonnent „J“ hat die Daten des von der Hamas geführten palästinensischen Gesundheitsministeriums im Gazastreifen in Excel konvertiert und die Verteilung der Opfer nach Altersgruppen mit der Bevölkerungsverteilung im Gazastreifen verglichen. Grundlage hierfür waren Daten des palästinensischen Gesundheitsministeriums aus dem Jahr vor dem Krieg (2022).

Daraus entstanden, wie in der beigefügten Folie dargestellt, zwei Grafiken:

  • Blau – Bevölkerungsverteilung im Gazastreifen nach Alter
  • Rot – Opferverteilung im Gazastreifen nach Alter

Beachten Sie die Spitze in der roten Grafik, die die hohe Todesrate von Männern im kampffähigen Alter im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil zeigt.

Es zeigt sich, dass 53% der im Krieg Getöteten Männer im kampffähigen Alter sind, während ihr Anteil an der Bevölkerung im Gazastreifen nur 29% beträgt – alles nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums in Gaza.

Zur Vergleich: Die zivile Opferrate in den Konflikten der letzten zwanzig Jahre im Irak, Syrien, Afghanistan, Tschetschenien und Jemen lag bei 70% bis 90%.

Bemerkenswert ist auch die gegenüberliegende Lücke links neben der linken gestrichelten Säule. Sie zeigt, dass die Zahl der getöteten Kinder unter dem kampffähigen Alter deutlich niedriger ist als ihr Bevölkerungsanteil.


Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza behauptet:

  • 100 Tote und 513 Verletzte in den letzten 24 Stunden im Gazastreifen.
  • Davon wurden 11 Leichen aus den Trümmern geborgen, die zuvor getötet worden waren.
  • 31 Tote und 388 Verletzte gab es unter den „Hilfesuchenden“ [Gazaner, die kamen, um Hilfstransporter zu plündern].
  • 5 starben an Hunger.

Bloss: In den letzten 24 Stunden gab es im Gazastreifen keine militärischen Aktivitäten, die die gemeldete Zahl der Opfer rechtfertigen könnten. Die Zahlen sind aufgebläht und ihre Aufschlüsselung frei erfunden.

Libanon

Berichte über die Entlassung des Geheimdienstchefs der libanesischen Armee in Dahieh aufgrund seiner Verbindungen zur Hisbollah.

Inoffizielle libanesische Quellen berichteten heute Morgen, dass Brigadegeneral Maher Raad, der seit 2017 das Geheimdienstbüro der libanesischen Armee in Dahieh, Beirut – der Hochburg der Hisbollah – leitete, gestern fristlos und ohne Angabe von Gründen entlassen wurde.

Brigadegeneral Maher Raad ist ein Verwandter von Mohammad Raad, dem Chef der Hisbollah-Fraktion. Er war in den letzten acht Jahren für die Geheimdienstarbeit in Dahieh verantwortlich;

Libanesische Social-Media-Nutzer werten diesen ungewöhnlichen Schritt als Zeichen dafür, dass die Regierung es ernst meint mit der unumkehrbaren Entwaffnung der Hisbollah.

Iran

Der iranische Präsident ist verzweifelt und ruft angesichts der Wasserknappheit in Iran (mit Schwerpunkt auf der Region Teheran) um Hilfe:

  • Wir haben kein Wasser unter unseren Füßen in den Grundwasserleitungen.
  • Wir haben kein Wasser hinter uns im Staudamm.
  • Die Niederschlagsmenge ist in diesem Jahr um 40% zurückgegangen
  • Was soll ich tun? Ich bitte jeden, der es weiß, Akademiker und Universitätsangehörige, mir zu sagen, was ich tun soll.“

Es besteht die Absicht, die Wasserversorgung der Haushalte absichtlich zu unterbrechen.

Nahost

Der Irak folgt dem Beispiel des Iran: Stromausfall und Probleme mit der Wasserversorgung

Wie der Iran ist auch der Irak ein Energieriese mit großen Rohstoffvorkommen. Und wie der Iran ist auch der Irak nicht in der Lage, seine Bevölkerung mit grundlegenden Energiedienstleistungen wie Strom zu versorgen.

Gestern brachen die Stromnetze im gesamten Irak zusammen und in der Hauptstadt Bagdad und in wichtigen Provinzen gibt es keinen Strom. Dies erschwert auch die Wasserversorgung der Haushalte.

In Bagdad werden in der kommenden Woche Temperaturen von bis zu 47 Grad Celsius im Schatten erwartet – ohne Klimaanlagen.

Überall, wo der Iran seine Krallen ausstreckt, herrscht Zerstörung.


Gestern habe ich das Video einer Überwachungskamera des drusischen Spitals in Suweida veröffentlicht. Einem Drusen aus Suwayda gelang es per WhatsApp, ein Mitglied der syrischen Regimebande zu einem Geständnis zu bewegen.

Dieser gibt zu, dass er derjenige war, der Muhammad Abu Hasas am 16. Juli im Krankenhaus von Suwayda hingerichtet hat.

Der Mörder, der nach eigenen Angaben Khaled al-Masri heißt, drohte den Drusen zudem mit der Aussage, die Sache sei noch nicht zu Ende und sie würden wiederkommen, um den Job in Suwayda zu beenden.

Er behauptet, nur dank Präsident Ahmed al-Sharaa hätten sie nicht alle Drusen in Suwayda niedergemetzelt.

International

Während seines Landeanflugs der El Al in Paris rief die Flugsicherung dem Piloten zu „Free Palestine!„.


Frankreich hat vor rund einem halben Jahr damit begonnen, die Arbeitsvisa des Sicherheitspersonals der El Al nicht mehr zu verlängern. Mehrere Mitarbeiter mussten Frankreich deswegen verlassen, andere sind dort jetzt ohne gültige Dokumente.


Der Sicherheitsrat der UNO müsse verhindern, dass Israel die gazanischen Terrorbanden auch in ihren letzten Hochburgen (Caza City und die Küstenregion Mawasi) zerschlägt, fordert Emmanuel Macron.


Greta Thunberg:

An der bevorstehenden „Freedom Flotilla“ nach Gaza, die Ende dieses Monats aufbrechen wird, werden mehr als 50 Schiffe aus 44 Ländern teilnehmen„.


Nachdem der australische Premierminister erklärt hatte, er werde einen palästinensischen Staat anerkennen, kündigte die Oppositionsführerin in Australien, Sussan Ley, an, dass sie im Falle ihrer Wahl die Anerkennung eines palästinensischen Staates widerrufen werde.


Länder, die die öffentliche Unterstützung von Hamas-Terroristen verboten haben:

  • Saudi-Arabien,
  • VAE,
  • Jordanien,
  • Oman,
  • Kuwait,
  • Bahrain,
  • Ägypten.

Länder und Regionen, in denen täglich Massenproteste zur Unterstützung der Hamas stattfinden:

  • USA,
  • Großbritannien,
  • Europa,
  • Kanada.

Die Geschichte kennt kaum einen anderen Fall, in dem ein Journalist nur durch seinen Tod weltweite Berühmtheit erlangte.

Der Tod von Anas al-Sharif ist nun auf den Titelseiten aller führenden Medien. Er wird als „goldene Feder“, „ein Mann, der Geschichte mit Blut schreibt“, „die Stimme der Wahrheit“, „der palästinensishe Seymour Hersh“ und vieles mehr bezeichnet.

Sie schreiben viel, nur eines nicht: Wenn Anas al-Sharif Geschichte mit Blut schrieb, dann war es jüdisches Blut. Denn er war ein Terrorist, ein Henker und ein Schurke. Einer von Tausenden anderen Terroristen, Henkern und Schurken, die im militärischen Flügel der Hamas dienten.

Eine Weste mit der Aufschrift „Presse“ und ein Mikrofon in seinen Händen sollten nicht irreführend sein. Wenn man Adolf Eichmann ein Ballett-Tutu anzieht und ihm anbietet, gegen eine angemessene Belohnung vor die Kamera zu springen, macht ihn das noch lange nicht zum Tänzer.

Dieselbe Geschichte mit al-Sharif. Übrigens wurde sie nicht von ihm selbst geschrieben, sondern von denen, die keinen Zweifel daran haben, dass die zionistischen Aggressoren die bösen, unfriedlichen Menschen in Gaza sind. Und alle Palästinenser sind Journalisten, Ärzte, Sportler, Schriftsteller, Piloten, U-Bahn-Bauarbeiter, Wissenschaftler sowie Vertreter anderer humaner Berufe. Im Extremfall UN-Mitarbeiter oder Mütter und Kinder. Alles, bloss keine Terroristen im Dienste der Hamas.

Obwohl die israelischen Streitkräfte ein detailliertes Terrordossier über den „terroristischen Journalisten“ veröffentlichten, erklärten die UN und das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ), dass „die israelischen Behörden keine Beweise dafür vorgelegt haben, dass der von ihnen getötete Journalist ein Terrorist war“.

Ziel der israelischen Operation war es, einen Hamas-Feldkommandeur namens Anas al-Sharif auszuschalten, der sich als Al-Jazeera-Korrespondent ausgab, die Ziele fuer gazanischen Beschuss, einschließlich Raketenbeschuss, bestimmte und das Feuer regulierte.

Al-Sharif war dem Hamas-Bataillon Ost-Dschabaliya zugeteilt, von dem er auch sein Gehalt erhielt (ein Foto der Gehaltsliste wurde vom Pressedienst der IDF zur Verfügung gestellt).

Übrigens nannte die IDF im Jahr 2024, als sie bekannt gab, dass Terroristen unter dem Deckmantel von Journalisten in Gaza operierten, auch al-Sharif. Die Veröffentlichung fiel zeitlich mit der Ermordung eines weiteren prominenten Terrorjournalisten, Hassan Eslaiah, zusammen, der direkt an dem Massaker vom 7. Oktober beteiligt war.

Laut CPJ wurden seit Beginn der Militäroperation 186 Journalisten in Gaza getötet. Wir fragen uns nicht, woher so viele Journalisten kommen, wer sie wirklich sind und warum sie in Gaza massenhaft sterben.

Erinnern wir uns daran, dass laut demselben CPJ seit Kriegsbeginn in der Ukraine etwa 400 Medienschaffende gestorben sind doch keiner von ihnen hat es in die Schlagzeilen von Sky News, CNN, BBC, NBC, Washington Post, The Guardian, New York Times, Le Temps und Hunderten anderer Medien geschafft.


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