Alle Medien und Politiker sprechen heutzutage von „Palästinensischen Gebieten„. Damit gemeint sind fast ganz Judäa (Yehuda) und Samaria (Shomron), also das ehemalige Westjordanland, und Gaza.
Historisch gesehen ist es das Kernland des jüdischen Volkes. Hier liegen Jerusalem (Feuer) und Hebron (Erde), zwei der vier heiligen Städte des Judentums. Die anderen beiden liegen in Galiläa: Zfat (Safed, Luft) und Tveria (Tiberias, Wasser).
Wir wissen alle, was heutzutage mit „Palästinensischen Gebieten“ gemeint ist, und doch – oder erst recht! – sollten wir uns fragen:
Was genau macht diese Gebiete zu „palästinensischen Gebieten“?
Sicher, geografisch sind das „palästinensische Gebiete“, denn Palästina ist sowohl der Name der Region wie auch der Name des britischen Mandatsgebietes im Nahen Osten, wie es 1920 festgelegt worden ist.
Palästina ist auch der griechische Name von Israel. Genau genommen ist es die Übersetzung aus dem Hebräischen ins Griechische: Beide Namen beziehen sich auf Jakobs nächtlichen Ringkampf mit einem „Engel“ und bedeuten Ringkämpfer, Ringer.
Doch wenn damit dieses historische Palästina gemeint ist, dann müssten Jordanien und der Golan dazugezählt werden, was sie jedoch nicht (mehr) tun. Die Bezeichnung hat ihre Bedeutung geändert, und dies nicht bloß einmal, sondern gleich mehrmals.
Bereits 1922, also zwei Jahre nach Etablierung des britischen Mandats unter dem Völkerbund, hat Großbritannien, unter Billigung des Völkerbunds, das Land in einen Teil östlich des Jordans (Transjordanien) und einen westlich des Flusses (Cisjordanien) aufgeteilt. Beide Gebiete blieben vorerst jedoch noch unter britischer Kontrolle.
(Den Golan haben die Briten ein Jahr später an Frankreich übergeben)
24 Jahre später, 1946, wurde diese britische Kontrolle über Transjordanien beendet und 1950 hat es sich in (haschemitisches Königreich von) „Jordanien“ umbenannt. Inzwischen beherbergt es rund 11.5 Mio Einwohner auf einer Fläche von 89’342 qkm, was einer Bevölkerungsdichte von rund 130 pro qkm entspricht. Die Mehrheit der Jordanier (etwa 70%) sind palästinensische Araber, der Rest besteht vornehmlich aus Beduinen und Arabern aus Saudi-Arabien (die Herkunft des Königshauses).
Und weitere zwei Jahre später, 1948, wurde diese britische Kontrolle auch über Cisjordnien beendet und noch am selben Tag hat sich dieses in „Israel“ umbenannt. Inzwischen beherbergt es rund 15.5 Mio Einwohner (10 Mio Staatsbürger plus 5.5 Mio „Palästinenser“) auf einer Fläche von 29’200 qkm, was einer Bevölkerungsdichte von 531 pro qkm entspricht. Die Mehrheit der Israelis, rund 75%, sind Juden, etwa 21% sind Araber und der kleine Rest sind Andere. Fast alle „Palästinenser“ hingegen sind arabische Muslime und deren Gebiete sind judenrein.
Dies erklärt, wie Palästina zu Trans- und Cisjordanien, später zu Jordanien und Israel, geworden und die Bezeichnung „palästinensische Gebiete“ verschwunden ist.
Der Begriff taucht erst 1964 wieder auf, als Yassir Arafat seine Terrororganisation PLO zur „Befreiung Palästinas“ gegründet hat. Zu dieser Zeit waren Gaza und das ehemalige Westjordanien von Ägypten und Jordanien besetzt, illegal besetzt, wie es die ganze Welt (mit Ausnahme Großbritanniens und Pakistans) bezeichnet hat. Mit „Palästina“ hat Arafat jedoch nicht diese illegal besetzten Gebiete gemeint, diese hatte er explizit ausgeschlossen, sondern den letzten kleinen noch übrig gebliebenen Teil der (laut Völkerbund) „nationalen Heimat für das jüdische Volk„.
So blieb das für die nächsten vier Jahre, bis Israel (nicht die PLO!) das ethnisch von Juden gesäuberte Westjordanland und Gaza von ihrer Besetzung befreit hat. Jetzt änderte die Bedeutung des Begriffs erneut, und diesmal quasi ins Gegenteil: Zu „palästinensischen Gebieten“ wurden auf mysteriöse Weise diese von einer illegalen Besetzung befreiten Gebiete, jene Gebiete also, die zuvor explizit ausgeschlossen waren.
Was hat sie jetzt plötzlich zu palästinensischen Gebieten gemacht? Jordanien und Ägypten haben ihre Ansprüche in Friedensverträgen mit Israel aufgegeben. „Palästinenser“ hatten damit absolut nichts zu tun.
Warum also palästinensische und nicht israelische Gebiete? Schließlich hat Israel sie befreit, nicht „Palästinenser“. Wenn „Palästinenser“ sie beanspruchen wollen, wie gedenken sie, Israel für die Befreiung dieser Gebiete zu entschädigen? Wenigstens ein „Dankeschön“ wäre wohl eher angebracht als Terroranschläge.
Oft wird bei diesen „palästinensischen Gebieten“ auch auf ein „Völkerrecht“ verwiesen, doch welche Artikel im Völkerrecht bestimmen, dass Gebiete, die von einer illegalen Besetzung befreit worden sind, einem Volk gehören sollen, dem sie zuvor nie gehört haben, das zuvor nicht einmal existiert und sich an deren Befreiung auch nicht beteiligt hat? Auf was für ein „Völkerrecht“ stützt sich jemand, der behauptet, dass Israel diese Gebiete zuhanden von „Palästinensern“ von einer illegalen Besetzung befreit habe?
Ebenfalls unter Bezug auf ein „Völkerrecht“ wird gefordert, dass Israelis aus ihren Städten, Dörfern und Gemeinden in diesem Gebiet, aus welchem sie von Jordanien 20 Jahre zuvor enteignet und vertrieben worden waren, abziehen. Auch hier wird ein „Recht“ herangezogen ohne zu spezifizieren, welche Artikel dieses Rechts die ethnische Säuberung eines solchen Gebietes unterstützen.
Doch dieses „Völkerrecht“ wird in unsere Köpfe eingehämmert, gleich wie die „palästinensischen Gebiete„. Wo auch immer von einer israelischen Siedlung in diesem Gebiet die Rede ist, wird stets ein „gemäß Völkerrecht illegale“ vorangestellt. Dies so oft, bis wir alle es glauben und uns nicht mehr in den Sinn kommt, nach der Berechtigung, der rechtlichen Grundlage für diese Behauptung zu fragen.
Also bleibt dies (und mehr) das Geheimnis einer Gruppe von „Völkerrechtsexperten“ und Politikern, die sich von solchen beraten lassen. Mir erschließt sich dieses Geheimnis nicht und meine Eingangsfrage bleibt unbeantwortet:
Was genau macht diese Gebiete zu „palästinensischen Gebieten“?

Die Kommentarfunktion ist geöffnet. Ich bin gespannt.
Ja ich verstehe das auch nicht. Vielleicht hat das etwas mit Beduinen oder Scheichs der moslembruderschaften zu tun, die irgendwas für sich beanspruchen. Ich führe gerade Debatten auf LinkedIn, wo ich erkläre, dass der Begriff Volk eine Konstruktion ist und es keine Palästinenser gibt. Bislang hatte ich drei Drohungen über existenzvernichtung, beleidigungen und Bedrohungen.
Sei Vorsichtig, wo Deine Daten frei einsehbar sind. Insbesondere LinkedIn. Wenn Du dies beruflich nutzt, dann sind Dir persönliche Einschränkungen sicher.
Danke für die Warnung. Bislang habe ich auch Verteidiger. Ich bin aber nicht gewillt, Judenhass hinzunehmen, nicht schon wieder oder immer noch. Und daher ist es mir wichtig, mit offenem Visier zu kämpfen. Es gibt keine „Palästinenser“, wie Ze´ev richtig darstellt, es gibt nur die Moslembruderschaften und das sind ganz eigenständige Nazis. Wenn sich also meine Universität schon wieder oder immer noch auf die Seite von Rechtsradikalen stellt, sehe ich mich in der Verantwortung, das zu kritisieren und zu bekämpfen. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Denn – um mit Kurt Tucholsky zu sprechen- dafür ist mir Deutschland zu wichtig, um es aufzugeben.
Grundsätzlich hätte ich ein eher historisches Bild hier gezeigt, nicht das Arabisch-Kolonialisierte, palästinensische Narnia.
Aber endlich wird die Verblendung, historisch und faktenbasierend aufgearbeitet und hier zusammenfassend dargestellt. Das ist ganz Wichtig. Vielleicht noch ein paar Nachweise, würden der Untermauerung gut tun. Aber es ist wichtig, dass wir eine Kollektion an solchen Daten haben, damit wir dies Regierungsvertretern, Politikern und anderen weiteren Möchte-Gerne-Allwissenden unter die Nase hauen können.
Meiner Meinung nach, ist das „Palästina“ nichts anderes als ein Projekt um die Vernichtung Israels voranzutreiben; Und die ganze Welt macht mit
Ich habe diese Karte bewusst so gewählt, weil sie zeigen soll, was heutzutage eben als „Palästinensische Gebiete“ bezeichnet wird. Davon handelt ja dieser Artikel.
Was Verlinkungen zu Nachweisen (Quellen) betrifft, damit hast du zwar recht, doch ich habe darauf verzichtet. Dies, weil jeder, der dieser Darstellung widerspricht, ebenfalls Quellen anfügen wird, was das Ganze dann zu einer „Quellenschlacht“ ausufern lässt.
Grundsätzlich ist mein Verständnis so, dass ich berichte, was ich mit Sicherheit weiß und dass es an jenen liegt, die mich der Falschaussage beschuldigen wollen, ihre Anschuldigungen zu belegen.
Ansonsten jedoch: Danke für deinen Kommentar!
Als Hinweis noch für andere Leser: Mein Blog ist vielsprachig (s. die Landesflaggen am Bildschirmrand), so dass sich Artikel daraus auch auf anderssprachige Foren verlinken lassen.
Zur Problematik der völkerrechtlichen Zuordnung der „Westbank“ sehr aufschlussreich sind die Beiträge von Natasha Hausdorf, u.a. auf Youtube. Ihre These ist, dass Israel bei der Staatsgründung das gesamte Mandatsgebiet Palestine übernommen habe, weil die arabische Seite auf die Gründung eines eigenen arabischen Staates in dem dafür vorgesehenen Tril von Palestine verzichtet habe. Das kann sie zifmlich überzeugdnd begründen unter dem völerrrchtlichen Pronzip des „uti possidetis iuris“. Anhörenswert!
Siehe dazu auch diesen Artikel hier:
https://hasbara.blog/israel/2025-07-04/28793