13.8.2025

Inhalt

Israel

Der Kleinkrieg zwischen der Regierung und dem Obersten Gericht

Justizminister Yariv Levin hat das Schloss zum Büro der Obersten Staatsanwältin auswechseln lassen. Das Büro gehört der Regierung, nicht dem Obersten Gericht, doch Gali Baharav-Miara hatte sich darin etabliert. Nun ist sie ausgeschlossen. Sie sei ihres Amtes enthoben (obwohl das Oberste Gericht diese Entlassung widerrufen hat) und habe in den Büros des Ministeriums nichts (mehr) zu suchen, wird aus dem Justizministerium verlautet.


Israel ist im Gespräch mit Südsudan um abzuklären, ob dieses Land ausreisewillige Gazaner aufnehmen würde.

Premierminister Netanjahu erklärte gegenüber i24, der Plan stehe im Einklang mit dem Kriegsrecht und erlaube es Zivilisten, das Land zu verlassen. Ein US-Lobbyist sagte, südsudanesische Beamte hätten die Gespräche bestätigt, wobei Israel voraussichtlich provisorische Lager finanzieren werde.

Befürworter argumentieren, das Abkommen könne dem finanzschwachen afrikanischen Land Einnahmen bringen, doch Ägypten lehnt es entschieden ab, da es befürchtet, dass dies eine Öffnung der Grenze zum Gazastreifen erfordern würde.

Kommentar: Wer genau ist nun für dieses „Freiluftgefängnis“ verantwortlich? Israel, das den Gazanern eine Ausreisemöglichkeit zu organisieren versucht, oder die Länder, die das zu verhindern suchen und/oder sie an einer Einreise hindern?


Arraba (Israel) – Eine Demonstration arabischer Bürger Israels im Rahmen der Hungerkampagne in Gaza.

Die Demonstranten skandieren: „Gaza, es tut uns leid, auch wir werden belagert.


Der Generalstabschef Herzi Halevi hielt heute (Mittwoch) eine Diskussion ab, in der er das Grundkonzept für den Operationsplan der IDF im Gazastreifen genehmigte.

An der Diskussion nahmen das Generalstabsforum, Vertreter des Schin Bet und weitere Kommandeure teil.

Im Rahmen der Diskussion wurden die bisherigen Aktionen der IDF vorgestellt, darunter der gestern begonnene Angriff im Gebiet Zeitoun.

Darüber hinaus wurde ein Grundkonzept für den Plan für weitere Operationen im Gazastreifen gemäß den Vorgaben der politischen Führung vorgestellt und genehmigt.


Elbit Systems hat einen Vertrag über 1.6 Mrd. USD mit einem europäischen Land unterzeichnet

Das israelische Unternehmen Elbit Systems, spezialisiert auf Militärtechnologie, hat einen fünfjährigen Vertrag im Wert von 1’635 Milliarden Dollar mit einem nicht genannten europäischen Land abgeschlossen. Wie die Pressestelle des Unternehmens mitteilte, sieht die Vereinbarung die Lieferung eines „breiten Spektrums an Verteidigungslösungen“ sowie eine industrielle Zusammenarbeit zur Entwicklung des nationalen Verteidigungspotenzials des Auftraggebers vor.

Die Lieferungen werden in zwei Gruppen aufgeteilt:

  • Die erste umfasst langreichweitige, hochpräzise Artillerie-Raketensysteme, unbemannte Aufklärungs- und Kampfsysteme auf operativem und taktischem Niveau sowie unbemannte Luftfahrzeuge.
  • Die zweite ist das ISTAR-Komplex (Aufklärung, Überwachung, Zielerfassung und Erkundung), der Signals Intelligence (SIGINT), Communications Intelligence (COMINT), elektronische Kampfführung, elektro-optische und Nachtsichtbeobachtungssysteme, die Modernisierung von Kampffahrzeugen und Schutzsysteme umfasst.

Elbit wird zudem die Digitalisierung der Armee des Auftraggebers sicherstellen und eine vernetzte Kampflösung mit modernsten Kommunikationsmitteln implementieren.

Der Präsident und CEO von Elbit Systems, Bezalel Machlis, betonte, dass der Vertrag die hohe Nachfrage nach den fortschrittlichen Technologien des Unternehmens in Europa widerspiegelt und seine Fähigkeit demonstriert, integrierte Lösungen für moderne Armeen bereitzustellen. Er hob hervor, dass die Produkte von Elbit ihre Wirksamkeit unter realen Kampfbedingungen bewiesen haben.


Von Avi Abelow (ich unterschreibe):

  • Sie kamen mit nichts.
  • Kein Geld. Kein Land. Keine weltweite Anteilnahme.
  • Nur Glauben.

850’000 Juden wurden aus arabischen Ländern vertrieben – ihre Häuser wurden gestohlen, ihre Synagogen niedergebrannt, ihre Geschichte ausgelöscht.

  • Aber sie randalierten nicht.
  • Sie schnallten sich keine Bomben um.
  • Sie lehrten ihre Kinder nicht zu hassen.
  • Sie bauten wieder auf.
  • Sie verwandelten Traumata in Triumphe.
  • Sie machten aus dem Exil eine Nation.

Das ist, was wir tun. Denn Israel ist nicht nur ein Land. Es ist ein Versprechen.

Ein Versprechen, dass wir, egal wie oft wir gezwungen sind neu anzufangen, wieder aufstehen werden. Wir werden aufbauen. Wir werden leben.

Man kann ein Volk, dessen Hoffnung ewig ist, nicht besiegen. Man kann eine Nation, deren Glaube niemals stirbt, nicht zum Schweigen bringen.

Wir sind diese Nation, und wir gehen nirgendwo hin.


Heute früh warfen Dutzende palästinensische Terroristen bei Tiefbauarbeiten in der Nähe des Dorfes Duma in Samaria Steine auf einen dienstfreien IDF-Soldaten und einen israelischen Bürger, die sich vor Ort befanden.

Der Soldat reagierte mit Schüssen in die Luft.

Die Terroristen warfen weiterhin Steine, woraufhin der Soldat das Feuer eröffnete, um die Bedrohung zu beseitigen. Es wurde ein Treffer registriert.

Später versuchten die Terroristen, dem Soldaten die Waffe abzunehmen.

Nach Erhalt der Nachricht trafen weitere IDF-Kräfte am Tatort ein, und der Vorfall wurde beendet.

Infolge der Steinwürfe wurden ein Bürger und ein Soldat leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.

Gaza

Gazanische Terroristen werden dabei gefilmt, wie sie als humanitäres Hilfspersonal der NGO „World Central Kitchen“ verkleidet ein Fahrzeug benutzen, dass sie mit dem Logo dieser NGO versehen habe.

WCK hat diesen Vorfall später bestätigt und scharf kritisiert. Diese Terroristen bringen mit solchem ihr Personal (und andere Hilfspersonen) in erhebliche Gefahr!


„‚Bruder Rashid‘, ein auf X sehr aktiver arabischer Christ, erklärt auf X (Twitter), was es bedeutet, „Journalist“ in Gaza zu sein.


Samir Khalila, ein in Kanada lebender palästinensischer Geschäftsmann (der in den 1990er Jahren im palästinensischen Wirtschaftsministerium arbeitete), erklärte in einem Interview mit Radio Nas:

„Ich erhielt vom Weißen Haus ein Angebot, den „Tag danach“ in Gaza zu leiten (Gouverneur von Gaza zu werden), und stand diesbezüglich in Kontakt mit der Palästinensischen Autonomiebehörde. Mein Name wurde vorgeschlagen, weil ich unabhängig bin und nicht der Fatah angehöre.

Ich stellte den Amerikanern eine Bedingung: die Erlangung palästinensischer Legitimität und die Präsenz arabischer Streitkräfte, um den Gazastreifen verwalten und kontrollieren zu können„.


Die Hamas gab gestern Abend offiziell bekannt, dass eine Delegation unter der Leitung von Khalil al-Hayya in Kairo eingetroffen sei und mit vorbereitenden Gesprächen im Vorfeld der Diskussionen über einen Waffenstillstand im Gazastreifen begonnen habe, die im Laufe des Tages mit hochrangigen ägyptischen Beamten stattfinden sollen.

Kommentar: Gegen Netanjahu laufen internationale Haftbefehle, doch diese Terroristenführer jetten unbehelligt von einer Hauptstadt in die andere…


Derzeit (auch gestern schon) wir ueber heftige Angriffe auf Khan Younis berichtet.

Dieses Foto ist bloß eines von vielen.

Laut Berichten aus Gaza hat eine getarnte israelische Einheit gestern Ismail Abd al-Karim Khatab in der Umgebung von Deir al-Balah gefangen genommen. Er wurde zur Vernehmung gebracht. Anschließend wurden intensive Angriffe in Deir al-Balah durchgeführt.


In den letzten 24 Stunden:

  • Etwa 320 Lastwagen sind durch die Kontrollpunkte Kerem Shalom und Zikim in den Gazastreifen eingefahren.
  • Etwa 320 Tonnen humanitäre Hilfe wurden von den Vereinten Nationen und internationalen Organisationen gesammelt und verteilt.
  • 3 Tankwagen mit Treibstoff der UN sind in Gaza eingetroffen, um den Betrieb der wichtigsten humanitären Einrichtungen zu gewährleisten.
  • 97 Paletten mit humanitärer Hilfe wurden in Zusammenarbeit mit den VAE, Deutschland, Belgien, Italien und Frankreich aus der Luft abgeworfen.
  • Die Koordination der Rotation des humanitären Personals in Gaza wurde erfolgreich abgeschlossen.

Jeder Hilfstransporter fährt ins Lager und verschwindet dann in den Hamas-Tunneln oder den Lagerhäusern der mit der Hamas verbundenen Händler.

Die Straßen bleiben unberührt – wahrscheinlich, weil in der Umgebung Geiseln festgehalten werden.

Libanon

Ali Laridschani, Generalsekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran und enger Berater des Obersten Führers Khamenei ist vor Kurzem in Beirut gelandet.

Er wurde von zahlreichen Hisbollah-Aktivisten in der Nähe des Flughafens von Beirut empfangen.

Laridschani kommt nach einem Besuch im Irak in den Libanon, wo er sich für den Schutz der pro-iranischen Milizen gegen deren Entwaffnung unter amerikanischem Druck einsetzte. Genau dasselbe hat er nun im Libanon vor.

Hinter den Kulissen im Libanon gab es Versuche, Laridschanis Besuch zu verhindern, doch schließlich traf er ein…

Die Anhänger der Hisbollah brauchen in dieser schwierigen Zeit nach der Entscheidung zur Entwaffnung der Hisbollah Verstärkung. Laridschani kommt, um genau diese zu liefern.


Das Flugzeug des hochrangigen iranischen Beamten Ali Larijani, das heute nach einem Besuch im Irak in Beirut landete, musste Syrien umrunden und über die Türkei fliegen, um den Libanon zu erreichen, nachdem die Syrer ihm den Eintritt in den syrischen Luftraum verweigert hatten.

Iran

Benjamin Netanjahu sagte in einer Videobotschaft an die Iraner unter Bezugnahme auf die Wasserknappheitskrise im Iran:

Ihr seid die Kinder des großen Kyros. Jetzt ist die Zeit, für die Freiheit zu kämpfen. Wenn ihr wollt, ist ein freier Iran kein Traum. Ihr seid nicht allein, ich bin bei Euch.

Er kritisierte die Islamische Republik und fügte hinzu: „Eure Führer haben uns einen 12-tägigen Krieg aufgezwungen und eine schwere Niederlage erlitten. Sie lügen konstant.“

Netanjahu verwies auf die Worte von Masud Pezeshkian, der sagte, „wir haben Probleme mit Wasser, Strom, Geld und Inflation“, und betonte: „Alles bricht zusammen. In diesem heißen Sommer habt ihr nicht einmal sauberes und kühles Wasser für eure Kinder. Das ist die höchste Form von Heuchelei und Respektlosigkeit gegenüber dem iranischen Volk. Ihr verdient diese Lage nicht.“

Er erwähnte auch Israels Errungenschaften im Bereich Wasserressourcenmanagement und sagte: „Der Durst nach Wasser im Iran ist gleichbedeutend mit dem Durst nach Freiheit. Die gute Nachricht ist, dass sobald der Iran befreit ist, die besten israelischen Wasserspezialisten mit den fortschrittlichsten Technologien und Kenntnissen in alle Städte des Iran kommen werden, und wir dem Iran bei der Wasseraufbereitung und Entsalzung helfen werden.“

Nahost

Journalist Barak Ravid:

Die USA arbeiten daran, eine israelisch-syrische Vereinbarung über die Einrichtung eines humanitären Korridors von Israel nach Suwayda zu erzielen.“


Abu Baklava, ein drusischer Mitarbeiter des „Roten Halbmondes“, ist entführt worden, als er Hilfsgüter nach Suweida gefahren hat. Der Konvoi, mit dem er unterwegs war, ist unterwegs von Damaskus nach Suweida von Terroristen überfallen worden.

International

Der kanadische Film „The Road Between Us: The Ultimate Rescue“ ist vom Filmfestival in Toronto verbannt worden. Der von Barry Avrich gedrehte Film dokumentiert die Rettungsaktionen von Generalmajor (a. D.) Noam Tibon während des gazanischen Massakers vom 7. Oktober 2023.

Die Begründung aus Toronto: Der Film enthalte GoPro Aufnahmen der Hamas und habe von dieser keine Nutzungsgenehmigung erhalten.


USA:

Palästinenistische Aktivisten besprühten John Ackreys Auto mit Schaum und beschmierten seine Einfahrt mit den Worten: „Tod dem GHF“.

Ackrey ist Interimsdirektor des amerikanischen Hilfsfonds GHF, der für die Lebensmittelverteilung in den Siedlungen im Gazastreifen zuständig ist.


Die israelische Botschaft in Den Haag wurde mit Farbe angegriffen und einige Fenster wurden eingeschlagen.

Drei Personen wurden festgenommen.


Es gibt – zum Glück! – aber auch anderes:

Auf dem Rathaus der Stadt Béziers im Süden Frankreichs steht geschrieben:

Wir werden das Pogrom vom 7. Oktober niemals vergessen


Die UNO ändert Hungersnot-Definition, um Israel zu verurteilen

Ein neuer Bericht der UN-Organisation Integrated Food Security Phase Classification (IPC), die die Wahrscheinlichkeit einer Hungersnot in Konfliktgebieten untersucht und von westlichen Regierungen, der UN und NGOs unterstützt wird, wird in der internationalen Presse aktiv beworben. Der am 29. Juli veröffentlichte Bericht stellte fest, dass sich in Gaza derzeit ein „Hungersnot-Horrorszenario“ abspiele.

Der Bericht führt die aktuelle Situation auf die von Israel verhängten Beschränkungen für den Import humanitärer Hilfe zurück. Eine im Washington Free Beacon veröffentlichte Untersuchung zeigt jedoch, dass der jüngste Bericht eine wesentliche Änderung der Kriterien für die Definition einer Hungersnot enthielt, die die Erklärung einer solchen erleichterte.

Erstmals verwendete die IPC den MUAC-Indikator, der die Messung des Oberarmumfangs anstelle der üblichen Gewicht-zu-Größe-Messungen umfasst, um akute Unterernährung zu beurteilen. Gleichzeitig wurde die Schwelle für die Feststellung einer Hungersnot von 30% der Kinder, bei denen der Verdacht auf akute Unterernährung besteht, auf 15% gesenkt. Im Gegensatz zur traditionellen Methodik gilt MUAC als schnell, aber weniger genau und ist in erster Linie für den Einsatz in konfliktbetroffenen Notfällen gedacht und nicht als Ersatz für umfassendere Messungen.

Die Änderung der Messmethode wurde im Bericht als kleine Fußnote unter der Grafik „Wann wird eine Hungersnot klassifiziert?“ dargestellt, was in den offiziellen Klassifizierungsrichtlinien der Organisation nicht berücksichtigt wurde.

Der Bericht zeigt, dass MUAC nach den überarbeiteten Kriterien 16,5% der Kinder in Gaza-Stadt als vermutlich akut unterernährt identifiziert. Dieser Wert liegt etwas über dem neuen Schwellenwert, aber deutlich unter den bisherigen 30%. In anderen Gebieten, wie Deir al-Balah und Khan Younis,liegt die Zahl unter 8%. Ein erfahrener Entwicklungshelfer, der in dem Artikel zitiert wird, sagte, dass „viele dies als eine niedrige Messlatte bezeichnen würden“, und fügte hinzu, dass bei allen früheren Hungersnoterklärungen eine strenge Gewichts-Größen-Messmethode und ein Schwellenwert von 30% verwendet wurden.

Der Bericht berichtete auch von einem „starken Anstieg der Hungertodesfälle bei Kindern unter fünf Jahren“ und behauptete, dass zwischen April und Mitte Juli mehr als 20’000 Kinder wegen akuter Unterernährung behandelt worden seien, von denen sich mehr als 3’000 in einem ernsten Zustand befänden. Laut dem Washington Free Beacon basieren diese Zahlen jedoch auf nicht öffentlich zugänglichen „internen Dokumenten“, von denen einige vom Hamas-Gesundheitsministerium und mit ihm verbundenen Organisationen wie Ard al-Insan stammen, die bereits zuvor verdächtigt wurde, als Tarnorganisation für Hamas-Aktivitäten zu dienen. Dies bedeutet, dass die Datenquelle nicht unabhängig ist und wahrscheinlich politischem Einfluss unterliegt.

Das IPC selbst gibt in seinem technischen Handbuch an, dass eine formelle Hungersnoterklärung nur nach Erhalt „glaubwürdiger Daten“ durch die Messung des Gewichts im Verhältnis zur Körpergröße oder eines anderen Messwerts erfolgen kann, ohne Erwähnung des MUAC. Dennoch wurde dieser weniger genaue Messwert zur Grundlage des Gaza-Berichts.

Richard Goldberg, ehemaliger Berater des Nationalen Sicherheitsrats der USA und Experte für humanitäre Hilfe, bezeichnete den Bericht als „eine der größten Falschmeldungen weltweit“. Ihm zufolge „gibt es in Gaza keine Hungersnot, die Daten stützen dies nicht, und die UN ändert die Regeln, um ein gewünschtes politisches Ergebnis zu erzielen.“


Großbritannien: Seit dem Amtsantritt von Premierminister Keir Starmer sind mehr als 50’000 illegale Einwanderer per Boot über den Ärmelkanal nach England gekommen.

50’000 in 403 Tagen. Sein Vorgänger Rishi Sunak brauchte mehr als 600 Tage, um die 50’000-Marke zu erreichen. Das Tempo nimmt zu.


Die USA arbeiten daran, die Bewegung „Brüder der Muslimbruderschaft“ auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen

Der US-Außenminister Marco Rubio erklärte in einem Morgeninterview, dass die amerikanische Regierung dabei ist, die Bewegung „Brüder der Muslimbruderschaft“ als Terrororganisation anzuerkennen.

Die Diskussion entstand im Zusammenhang mit der Unterstützung der Muslimbrüder für den demokratischen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters von New York, Zahran Mamdani, gegen den Präsident Trump viele Aussagen gemacht hat.

Rubio erklärte, dass der Prozess bezüglich der Bewegung langwierig und kompliziert sei, da jeder Zweig der Bewegung „Brüder der Muslimbruderschaft“ separat bestimmt werden müsse.

Die Hamas ist der palästinensische Zweig der Bewegung und ist eine der starken ideologischen Verbindungen, die sie mit der aktuellen türkischen Regierung und Katar verbindet.


Von Max Lurie:

Der Meister und eine der Säulen des britischen Journalismus, John Simpson, der fast vier Jahre lang die internationale Redaktion der BBC leitete, berichtet mit Verweis auf eine Studie der Watson School, dass in Gaza mehr Journalisten ums Leben gekommen sind als in beiden Weltkriegen zusammen sowie im Vietnam-, Jugoslawien- und Afghanistan-Krieg.

Die Wahrheit ist nur, dass die Watson School (Watson School of International and Public Affairs in Rhode Island) diese offensichtliche Unwahrheit selbst nicht veröffentlicht hat. Aber der britische Journalismus-Meister, der dafür bekannt ist, nichts für bare Münze zu nehmen, gibt die Daten nicht nur ruhig wieder, sondern stellt sie sogar als Bestätigung für einen „Genozid“ dar. Warum? Weil Israel.

Wenn man sich die Daten der Watson School ansieht, ergibt sich, dass im Zweiten Weltkrieg insgesamt nur 70 Journalisten ums Leben kamen, während es in Gaza bereits mehr als 240 sind.

Man muss kein Meister sein, um an den angegebenen Daten zu zweifeln. In allen genannten Kriegen sind mehr als 100 Millionen Menschen gestorben, während es in Gaza (laut den Angaben der Hamas) etwa 63’000 sind.

Zu glauben, dass unter 100 Millionen Toten weniger Journalisten waren als unter 63’000, bedeutet, den Bezug zur Realität zu verlieren. Oder ein bewusster Schurke zu sein.

Wenn man die Website „Yad Vashem“ besucht, kann man in Sekundenschnelle herausfinden, dass allein in der Zeit von 1933 bis 1945 mehr als 1’400 jüdische Journalisten getötet worden sind. Und das sind nur die jüdischen…

Diese gefälschte Statistik wurde von vielen, vielen Journalisten wiederholt. Sie wurde bei den Vereinten Nationen, Amnesty International wiedergegeben. Die Frage nach dem „warum“ ist muessig.


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