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Israel
Der ehemalige General der IDF Iftah Ron-Tal glaubt auch, dass der einzige Weg, die Hamas zu zerschlagen, darin bestehe, den Gaza komplett zu erobern. Das sei eine Operation von bloß ein paar wenigen Monaten, glaubt er. Dass man mit der Hamas einen dauerhaften Waffenstillstand und eine Freilassung der Geiseln aushandeln könne, hält er für eine Illusion.
Ähnlicher Meinung ist der Kommentator in arabischen Angelegenheiten und ehemaliger Mitarbeiter des Inlandgeheimdienstes Zvi Yehezkeli. Er sieht dabei vor Allem zwei Herausforderungen:
- Erst müsse die Zivilbevölkerung so weit wie möglich von den Kämpfern getrennt werden. Teilweise (zu etwa 60% bis 70% des Gaza) ist das bereits erreicht. Hiermit müsse fortgefahren werden. Danach, also wenn sie sich nicht mehr hinter Zivilisten verstecken können, könne sehr dezidiert gegen die übrig gebliebenen Kämpfer operiert werden.
- Das andere Problem sei die „Weltmeinung“, doch diese könne man weitgehend ignorieren, wenn das Vorgehen mit den USA abgesprochen ist.
Wenig überraschend, doch der Vollständigkeit ebenfalls erwähnt sei, dass auch Bezalel Smotrich diese Meinung teilt. Er sagt das seit Langem schon. Mit den „sinnlosen“ Verhandlungen der letzten Monate habe man bloß viel Zeit und Geld verschwendet.
Ebenso wenig überraschend ist, dass der Oppositionsführer Yair Lapid anderer Meinung ist. Er weiß eine „bessere Alternative“, verrät sie uns jedoch nicht.
Details des Gaza-Aktionsplans, der derzeit vom Kabinett geprüft wird (Veröffentlichung mit Genehmigung der Zensur):
- Es handelt sich um ein vier bis fünf Monate dauerndes Manöver
- An der Operation werden vier bis sechs Divisionen beteiligt sein
- Ziel ist die Eroberung von Gaza-Stadt und der zentralen Lager
- Die Zivilbevölkerung soll in den Süden gedrängt und von den Kämpfern getrennt werden.

Hier ist eine aktualisierte Karte der Gebiete in Gaza, in dem die IDF noch nicht manövriert hat:
In Lila: Gebiet, in dem die israelischen Streitkräfte bis zum letzten Waffenstillstand manövrierten,
In Blau: Gebiet, in dem die israelischen Streitkräfte seit dem Waffenstillstand „The Last Fire“ manövrierten,
In Rot: Alle Gebiete, in denen die israelischen Streitkräfte bislang nicht operiert haben.
Dass Yeshiva Studenten sich unisono weigern, sich an der militärischen Verteidigung Israels zu beteiligen, wird ihnen zwar oft vorgehalten, doch so völlig richtig ist dieser Vorwurf nicht: Hunderte von jungen Torah-Studenten haben sich kürzlich zum Dienst gemeldet.
Der Sprecher von Al Jazeera Network:
„Wie in den Live-Aufnahmen zu sehen ist, brach eine maritime Flottille der Familien der Geiseln im Gazastreifen vom Hafen von Aschkelon in Richtung der Küste des Gazastreifens auf.“
Kommentar: Meinen diese tatsächlich, sie könnten ihre gefangen gehaltenen Familienangehörigen besser befreien als unsere IDF? Viel eher wahrscheinlich ist, dass ihre Ankunft in Gaza die Zahl der Geiseln erhöhen wird…

Arabische Medien berichten ausführlich über den größten Exportvertrag in der Geschichte Israels:
Ein Abkommen über den Export von Gas aus dem Leviathan-Reservoir nach Ägypten im Wert von 35 Milliarden Dollar. Laut diesen Quellen soll das Gas nicht nur den ägyptischen Verbrauchern, sondern auch den ägyptischen Gasexportstationen zugutekommen und so die regionale Energiestabilität gewährleisten.
Mit anderen Worten: Israelisches Gas wird von Ägypten an andere Länder der Region verkauft – auch an solche, die keine diplomatischen Beziehungen zu Israel unterhalten.
Gaza
Der TikToker Awad Barbakh aus Gaza wurde dabei gefilmt, wie er als Teil einer Gruppe von mit Messern bewaffneten Schlägern Hilfsgüter stiehlt.
Einer der Gazaner beschwerte sich, von Awad und seinem Freund niedergestochen worden zu sein
Diese beiden wurden mit Messern gefilmt, während sie Güter aus einem Hilfslastwagen „entluden“ und „den Vorfall regelten“.
Hier ist der TikToker Awad Barbakh aus Gaza zu sehen, der gestern dabei gefilmt wurde, wie er mit einem Messer in der Hand Hilfsgüter stahl, wie er seine gestohlenen Mehlsäcke in einem Loch im Sand versteckt…

Gaza-Bericht: Palästinensische Journalisten ausländischer Sender evakuieren den Gazastreifen
Angesichts der offensichtlichen israelischen Entscheidung über eine neue Bodenoffensive im Gazastreifen berichten Gaza-Sender, dass palästinensische Journalisten ausländischer Agenturen mit der Evakuierung des Gazastreifens begonnen haben.
Letzte Nacht wurden im Gazastreifen Berichten zufolge 13 Menschen bei mehreren Angriffen getötet.
Die Bewohner des Gazastreifens berichten von einem dramatischen Rückgang der Zuckerpreise im Zentrum des Gazastreifens: von 250 Schekel pro Kilo (!) letzte Woche (und sogar noch mehr) auf aktuell 55 Schekel pro Kilo. Der Mehlpreis ist auf 20 Schekel pro Kilo gefallen und Speiseöl wird nun für 45 Schekel pro Kilo verkauft.
Dies sind die niedrigsten Preise für diese Grundnahrungsmittel seit mehreren Monaten.
Luftaufnahme des gazanischen Filmstudios zum „Hunger in Gaza“
Wie viele Film- und Presseteams sieht man in diesem Video? Versucht, Sie zu zählen. Wahrscheinlich sieht man nicht alle – die Kameraeinstellung verdeckt einige.
Dies ist ein weiterer „Essensstand“ in Gaza-Stadt, oder wie er im Volksmund heißt: تكية – „Takiyah“.
Die vielen Journalisten und Fotografen postieren sich im Hintergrund, die Statisten kommen mit leeren Behältern und machen viel Lärm – am liebsten schreien, weinen und erzeugen ein Gefühl von Gedränge – und die Gaza-„Sendestudios“ produzieren „Blockbuster“, die sofort auf den Handys arabischer und westlicher Zuschauer landen.
Achtet auf den professionellen Austausch zwischen Kameramann und Servierer: Er fragt ihn, ob die Aufnahme gelungen ist, und verlangsamt gegebenenfalls die Ausgabe, bis der Kameramann zufrieden ist. Es gibt einen Grund, warum so viele Fotografen dort sind – das ist ein echtes Geschäft.
Der Kameramann erntet den Ruhm. Die weltweite öffentliche Meinung gegen Israel verschärft sich, und es steckt viel Geld dahinter – Milliarden von Dollar, die aus aller Welt gespendet werden. Alle öffnen ihre Geldbörsen nach der emotionalen Erpressung, die sie erleben, wie Kinder aus Gaza weinend in der Schlange für eine Portion Linseneintopf anstehen.
Zehn Kilo Linsen in einem Eintopf bedeuten viel Geld für „Wohltätigkeitsorganisationen“, die enorme Summen verwalten. Manchmal wird derselbe Ort von mehreren Wohltätigkeitsorganisationen gleichzeitig genutzt. Alle machen sie Kasse mit demselben Linseneintopf. Jede Organisation veröffentlicht ihr eigenes Video und beginnt, damit online zu betteln.
Die Summen sind beispiellos, wie hier schon oft gezeigt wurde. Geld und Angriffe auf Israel – zwei Fliegen mit einer Klappe, und all dies mit einer billigen Schüssel Linseneintopf…
Fast 2 Millionen Tonnen humanitäre Hilfe wurden bisher mit der Unterstützung Israels in den Gazastreifen geliefert. Das bedeutet: Eine Tonne pro Einwohner, also 2’700 kg pro Tag und Einwohner. Eindeutig eine Katastrophe!
Seit Beginn der Kampfhandlungen und bis zum 28. Juli 2025 hat Israel (laut COGAT, die die Einfuhr überwacht) die Lieferung von 1.87 Millionen Tonnen humanitärer Hilfe unterstützt. Über verschiedene Routen sind 96’796 Lastwagen in die Enklave eingefahren.
Hauptgüter:
78% – Lebensmittel
9% – Ausrüstung für Schutzräume
5% – gemischte Ladungen
3% – Wasser
3% – medizinische Ausrüstung
Israel setzt die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen fort, um den Zugang humanitärer Missionen zum Gazastreifen zu gewährleisten. Dabei richten sich die Maßnahmen Israels ausschließlich gegen terroristische Strukturen, wobei die Sicherheit der Zivilbevölkerung oberste Priorität hat.
Libanon

Dies twitterte der libanesische Außenminister auf Englisch nach der Entscheidung der libanesischen Regierung, die Hisbollah zu entwaffnen.
Dieser Entscheid sei definitiv und deutlich, es gäbe keinen Weg zurück.

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi zur Entscheidung der libanesischen Regierung, die Hisbollah zu entwaffnen:
„Der Plan zur Entwaffnung der Hisbollah wird scheitern. Versuche, die Organisation zu entwaffnen, sind nicht neu. Nach meinen Informationen hat sich die Hisbollah nach den Kriegsschäden wieder aufgebaut, neue Kommandeure ernannt und ihre Truppen neu stationiert.
Die Hisbollah ist in der Lage, sich zu verteidigen. Die nächsten Schritte der Hisbollah liegen in ihrer Entscheidung. Wir unterstützen sie dabei.“
Iran
Quellen aus dem Iran: „Das Drama in Israel wegen der Einnahme von Gaza und der [angebliche] Konflikt zwischen der politischen und militärischen Führung sind eine Ablenkung zur Vorbereitung eines neuen Angriffs auf den Iran„
Die Mossad-Seite auf Persisch warnt, dass die Regierung im Iran plane, eine religiöse Prozession zu sprengen und dann Israel die Tat anzulasten.
Nahost

Südsyrien: Die Drusen in Suwayda richten unabhängige Verwaltungsorgane ein, um die des Regimes zu ersetzen.
Der Oberste Rechtsausschuss von Ma-As-Suwayda gab gestern Abend die Regelung der Verwaltungsangelegenheiten im Gouvernement Suwayda bekannt, darunter eine Reihe von vorübergehenden Ernennungen in den Gouvernementsrat und in die Sicherheitsmechanismen des Gouvernements.
Maher Ghaleb al-Andari wurde zum Generalsekretär des Gouvernements und zusätzliche Beamte für die Leitung verschiedener Verwaltungsbereiche wie Verkehr, Sozialwesen, Bildung und mehr ernannt.
Suwayda unternimmt einen proaktiven Schritt in Richtung Autonomie.

Der Führer der israelischen Drusen, Scheich Muafak Tarif, ruft den US-Präsidenten Donald Trump, den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, den britischen Premierminister Keir Starmer und den UN-Generalsekretär António Guterres dazu auf, die Lieferung humanitärer Hilfe für die Drusen in Syrien zu fordern.
In einem Interview mit der Zeitung „The Times of Israel“ im Einsatzstab, der im drusischen Dorf Julis in Galiläa eingerichtet wurde, erklärte Tarif: „Ich fordere die Welt auf, die Tötungen unserer drusischen Brüder und Schwestern zu beenden.„
„Unser Volk wird ethnischen Säuberungen und systematischen Morden ausgesetzt und die Welt schweigt.„, klagte er.
Tarif berichtet, dass in der Provinz As-Suwayda, wo die drusische Minderheit Syriens lebt, 1’800 Zivilisten getötet wurden und 557 Männer, drusische Frauen und Kinder entführt worden sind. Etwa 223’000 Menschen wurden gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.
Ihre Wasserversorgung wurde vergiftet, sagt er, und ihre Häuser wurden verbrannt. Es gibt weder Essen noch Medikamente, und noch immer liegen Leichen auf den Straßen. Seiner Aussage nach ist die Lage „katastrophal“.
„Ich appelliere dringend an die Weltführer, die Massenmorde zu stoppen, bevor es zu spät ist.„, erklärte er und forderte Garantien dafür, dass [nicht sunnitische] Minderheiten in Syrien „in Frieden leben“ können.
International

Auch die Schweiz müsse einen Staat Palästina anerkennen, fordert der schweizerische jüdische (sein Vater war jedoch ein Christ) Schriftsteller Thomas Meyer in einer Unterschriftsammlung.
Ich habe den Link zu seiner Unterschriftsammlung angeklickt, dort kann man ihm schreiben. Eine Gelegenheit, die ich gerne ergriffen habe (s. ScreenShot), mit einer sarkastischen Kurznotiz.
Vielleicht bleibe ich nicht der Einzige, der ihn deswegen kontaktiert, denn einem Juden, der sein Volk verrät, gäbe es noch sehr viel mehr zu sagen.
Man könnte ihn z.B. auch fragen, wie er gedenkt, 2 Mio Araber ostwärts und 600’000 Juden westwärts gegen ihren Willen, also unter Zwang, umzusiedeln ohne mit internationalen Menschenrechten in Konflikt zu geraten.

Die Büros von El Al in Paris wurden letzte Nacht verwüstet:
„El Al, die Völkermord-Fluggesellschaft“, stand in roter Schrift darauf.
Nach den von Donald Trump angeordneten Luftangriffen auf drei iranische Atomanlagen am 22. Juni warnten Sicherheitsquellen die Daily Mail, die Islamische Republik könne unter Einsatz ihrer Stellvertreterkräfte, darunter der Hisbollah und der Hamas, Vergeltungsschläge auf amerikanischem Boden planen.
Die Daily Mail enthüllte in einem Exklusivbericht unter Berufung auf ein durchgesickertes Dokument einen gemeinsamen Plan der iranischen Regierung und des Regimes von Nicolás Maduro in Venezuela, gefälschte Pässe an Terrorverdächtige aus dem Iran, Syrien und dem Libanon auszustellen.
Diese Pässe, so der Bericht, würden es Menschen ermöglichen, visumfrei vom Nahen Osten nach Südamerika zu reisen und von dort aus über die gefährdete Südgrenze der USA zusammen mit Millionen illegaler Migranten in die USA einzureisen.
Die Liste, die Namen, Geburtsdaten, Passnummern und Nationalitäten von mehr als 10’000 Personen aus den Jahren 2010 bis 2019 enthält, wurde von einem ehemaligen venezolanischen Regierungsbeamten zusammengestellt, dessen Identität von James Storey, dem ehemaligen US-Botschafter in Venezuela, bestätigt wurde.
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