6.8.2025

Inhalt

Israel

Eine amerikanische Delegation von rund 30 Abgeordneten haben Samaria besucht und äußern sich sehr unterstützend bezüglich der Ausrufung der israelischen Souveränität in (zumindest Teilen) der ehemaligen Westbank.


Gestern habe ich von einer Umfrage zu einem kürzlich veröffentlichten Video einer Gruppe ehemaliger Generäle und anderer hoher Militärs und Sicherheitsleuten berichtet: Rund 80% der Befragten lehnten die Aussage dieser Gruppe (der Krieg in Gaza müsse sofort beendet werden) strikt ab. Dieser Artikel beleuchtet das Ganze etwas ausführlicher.


3/4 der Israelis haben ihre Ferienpläne nach den vielen Berichten über Angriffe auf Israelis im Ausland revidiert, sagt dieser Artikel


Hier ist ein sehr interessantes Interview mit dem ehemaligen Brigadegeneral Amir Avivi (englisch). Er spricht erst über die Situation in Judäa und Samaria, doch der Horizont geht dann weiter, in Perspektiven für die Zukunft.


Selbst der israelische Präsident Isaak Herzog, der eigentlich dem linken Lager zugehört, sagt inzwischen: „Verweigert jedes Gespräch mit der Hamas, bis diese alle Geiseln freigelassen hat!

Gaza

Wer ist Khalil al-Hayya, der Chef-Unterhändler der Hamas bei den jetzt endgültig gescheiterten Geiselverhandlungen? Dieser Artikel stellt ihn uns vor.


Dieser Artikel, mit vielen Video-Ausschnitten von Reden der Hamas-Führer, zeigt deutlich, mit wem Israel es zu tun hat: Mit einer Terrorgruppe, die den Tod glorifiziert. Wohl verstanden: Auch den Tod ihrer eigenen Bevölkerung. Für sie hat das Leben eines Palästinensers keinen Wert gehabt, wenn er es nicht als Märtyrer im Kampf gegen Juden verloren hat.


Unsere Operation vom 7. Oktober haben zur weit gehenden Anerkennung des Staates Palaestina geführt„, verkündet die Hamas stolz (und nicht überraschend, denn das war abzusehen).


Wir wissen es zwar alle, trotzdem kann es nicht schaden, auch diesen Artikel zur „Hungerkatastrophe in Gaza“ mit Videos zu verlinken.


In Khan Younis wurde ein weiterer, 2 km langes Tunnelsystem der Hamas entdeckt und zerstört.


Die Gazaner in Deir al-Balah beschweren sich: „Sie werfen uns schimmeliges Brot aus libanesischer Produktion vor die Füße.“


Die deutsche Zeitung „Bild“ berichtet darüber, wie viele der Fotos über die angebliche Hungerkatastrophe in Gaza entstehen.

Gäbe es bloß mehr Zeitungen, die diese Lügengeschichten entlarven!


Gaza-Hungerpropaganda auf ihrem Höhepunkt: Ein Foto, das in arabischen Netzwerken als „Beweis für die Hungersnot in Gaza“ kursiert, zeigt einen extrem dünnen Mann.

Er ist bereits ein Star – seine echten und KI-bearbeiteten Fotos und Videos haben sich überall verbreitet: Der erste hungernde Erwachsene unter zwei Millionen Einwohnern (oder wie viele es auch immer sind).

Neben ihm, auf demselben Foto, eine sehr dicke Frau, die sich aufgrund ihres Gewichts kaum hinsetzen kann. Kurz: Alles klar!


Und gleich weiter im Text:

Der arabische Sprecher der israelischen Streitkräfte berichtet, dass das hochrangige Hamas-Mitglied Osama Hamdan gestern Al Jazeera ein Interview über die Hungersnot in Gaza gegeben habe (Foto oben). Er achtete darauf, schwarz gekleidet zu sein.

Das untere Foto zeigt Osama Hamdan an einem Tag, an dem er keine Interviews über die Hungersnot in Gaza gibt.


Laut Berichten aus dem Gazastreifen, die auch von der Hamas bestätigt wurden, ist kurz nach Mitternacht einer der Hilfstransporter, der in der Region Deir al-Balah im Zentrum des Gazastreifens eingetroffen war, verunfallt und hat mindestens 20 Menschen getötet, bevor er umkippte.

Laut einem offiziellen Bericht der Hamas ist Israel für den Tod dieser 20 Menschen und die Verletzungen Dutzender weiterer verantwortlich. Israel habe den Transporter gezwungen, auf einer unsicheren Straße zu fahren, die in der Vergangenheit bereits bombardiert worden sei.

Social-Media-Nutzer aus dem Gazastreifen berichten etwas Anderes. Ihnen zufolge wurde der Fahrer erschossen, als versucht wurde, den Transporter auszurauben. Er verlor die Kontrolle und überfuhr Gazaner, die den heranrasenden Transporter nicht bemerkten, während sie einen anderen Transporter plünderten.

Es gibt mehrere verstörende Videos von dem Vorfall. Man sieht die toten Gazaner unter den Rädern des Lastwagens, während die Menge aus Gaza über sie springt und den Lastwagen weiter plündert. Ein Journalist aus Gaza berichtete, dass ein mit Feta beladener Lastwagen eines Gaza-Händlers über den Grenzübergang Kisufim ins Zentrum des Gazastreifens einfuhr.

Der Lastwagen überschlug sich, woraufhin Gazaner darauf zustürmten und den Feta plünderten. Kurz darauf fuhr ein UN-Hilfslastwagen mit einem anderen begehrten Produkt – Zucker! – mit hoher Geschwindigkeit durch das Gebiet.

Der Zuckerlaster überfuhr die Plünderer des Feta-Lastwagens. Am Tatort waren Schüsse zu hören (sie sind in den Videos zu hören), und die unverletzten Plünderer zogen weiter, um den Zuckerlaster zu plündern. Die Leichen der Toten blieben lange Zeit auf dem Boden liegen.


Quellen aus Gaza zufolge griff die IDF heute Abend nach einer Evakuierungswarnung eine UNRWA-Klinik im Gebiet Maqousi im Westen von Gaza-Stadt an.

Vorerst gibt es keine Informationen zum Grund dieses Angriffs. Wir können bloß vermuten…


Solche Berichte werden wir jetzt, nach dem Entscheid zur vollständigen (Rueck)Eroberung des Gazastreifens, wohl bald mehrere erhalten:

Nach mehr als drei Wochen ohne Evakuierungsalarme wies der IDF-Sprecher heute Morgen die Bewohner des Viertels Zeitoun im Süden von Gaza-Stadt, die in den markierten Wohnblöcken leben, auf Arabisch an, ihre Häuser zu räumen.

Dieses Gebiet wurde erst vor Kurzem evakuiert. Es handelt sich offenbar um eine „Klarstellung der Anweisungen“ für Bewohner, die sich möglicherweise kürzlich für eine Rückkehr in das Gebiet entschieden haben. Der IDF-Sprecher erklärte den Bewohnern von Gaza auf Arabisch, dass die IDF ihre Operationen nach Westen ausweiten wolle, weshalb die Evakuierung angeordnet werde.


Der arabische IDF-Sprecher hat soeben eine zweite Evakuierungsanordnung für heute veröffentlicht: für das Gebiet des Nasser-Viertels im Westen von Khan Yunis, im südlichen Teil des Gazastreifens.

Der Schwerpunkt liegt auf Block 110, der bereits in den Evakuierungskarten enthalten war, die der IDF-Sprecher Anfang Juli veröffentlichte. Laut dem IDF-Sprecher beabsichtigt die IDF, das Bodenmanöver auf dieses Gebiet auszuweiten, und selbst Zeltbewohner werden aufgefordert, den Ort zu räumen.


Nachdem eine Hilfslieferung gemäß der von internationalen Regierungen und Organisationen bevorzugten Methode angekommen ist: Totgetrampelte Gazaner.

Libanon

Libanons Premierminister Nawaf Salam erklärte zum Abschluss der über vierstündigen Regierungssitzung zur Entwaffnung der Hisbollah:

Wir haben beschlossen, das amerikanische Dokument [zur Umsetzung der Entwaffnung der Hisbollah] am kommenden Donnerstag weiter zu diskutieren.

Die Armee wurde beauftragt, bis Ende des laufenden Monats einen Plan zur Umsetzung bis Ende dieses Jahres vorzulegen, wonach die Waffen ausschließlich im Staatsbesitz bleiben.“

Der libanesische Informationsminister berichtet: „Die Minister der Hisbollah und der Amal-Bewegung haben die Regierungssitzung vorzeitig abgebrochen, da sie mit dem Wortlaut des Beschlusses nicht einverstanden waren„.


Libanesische Medien berichten, dass sich gestern nach der Entscheidung der schiitischen Minister von Amal und Hisbollah, sich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über den Wortlaut der Entscheidung aus der Diskussion über die Entwaffnung der Hisbollah zurückzuziehen, in der Praxis nur vier der fünf schiitischen Minister der libanesischen Regierung zurückgezogen haben.

Der Fünfte, der Minister für Regierungsentwicklung, Fadi Makki, blieb in der Sitzung. Unterstützer der Hisbollah und Amal sind in den sozialen Medien wütend und behaupten: „Fadi Maki ist keiner von uns, wir haben jetzt nur noch vier schiitische Minister in der Regierung.

Es ist anzumerken, dass es im Libanon eine bedeutende Gruppe von Schiiten gibt, die ebenfalls die Entwaffnung der Hisbollah fordern, obwohl die Mehrheit der Schiiten Hisbollah und Amal nach wie vor voll unterstützt und die Entwaffnung der Organisationen ablehnt.


Die Hisbollah lehnt in einer offiziellen Erklärung die Entscheidung der libanesischen Regierung zur Entwaffnung ab. Nachfolgend die wichtigsten Punkte der Erklärung nach der gestrigen Entscheidung der libanesischen Regierung:

Die Regierung von Nawaf Salam hat gestern einen schweren Fehler begangen, als sie beschloss, dem Libanon seine Waffen gegen den zionistischen Feind zu entziehen und sich dem amerikanischen Diktat zu beugen. Diese Entscheidung schenkt Israel, was es auf dem Schlachtfeld nicht geschafft hat. Dies ist ein Verstoß gegen die libanesische Verfassung. Diese Entscheidung ist Teil einer Strategie der Kapitulation.

Der gestrige Rücktritt der Minister der Hisbollah und der Amal drückt die Weigerung der Widerstandskräfte aus, diese Entscheidung zu akzeptieren. Die Entscheidung verletzt die libanesische Souveränität, und deshalb haben wir beschlossen, sie zu ignorieren.

Wir sind offen für einen Dialog über die Beendigung der israelischen Aggression, die Befreiung der Gebiete, die Freilassung der Gefangenen und den Wiederaufbau. Das Abkommen muss zunächst von israelischer Seite umgesetzt werden.

Dem libanesischen Volk sagen wir: Das ist nur eine Sommerwolke. Sie wird vorüberziehen. Wir haben uns an Geduld gewöhnt.


Libanesische Quellen: Die libanesische Armee greift mit Drohnen Gebäude in Baalbek im Ostlibanon an, in denen sich gesuchte Personen verstecken.

Ein Libanese wurde Berichten zufolge bei einem Angriff auf eine libanesische Drohne im Stadtteil Al-Sharawneh in Baalbek getötet.


Nicht nur die israelische Armee eliminiert Terroristen in Baalbek mit Drohnen. Auch die libanesische Armee tut dies.


Libanesische Quellen: Die libanesische Armee hat drei Drogen- und Waffenhändler, Verbündete der Hisbollah, in Baalbek ausgeschaltet.

Die drei sind Ali Zaiter, Abbas Zaiter und Fiyad – Männer von Nouh Zaiter, dem größten Drogenhändler im Libanon.

Die Familie Zaiter kontrolliert die Drogen- und Waffenschmuggelroute in Baalbek – nahe der Grenze zu Syrien – und unterhält daher enge Verbindungen zur Hisbollah.

Iran

Kanäle, die mit der iranischen Opposition in Verbindung stehen, berichten von Bränden und Explosionen auf einer Raketenbasis der iranischen Revolutionsgarde in Shiraz im Süden des Iran.

Inoffiziellen Kanälen der iranischen Revolutionsgarde zufolge wurden in der Gegend angeblich nicht identifizierte Flugzeuge gesichtet und iranische Luftabwehrsysteme wurden aktiviert.


Es ist unklar, was da genau geschieht. Doch wenn die Iraner wissen, dass Israel dahintersteckt, dann werden sie das nicht berichten, denn es würde sie zu einem Gegenschlag zwingen und das können sie sich zurzeit nicht leisten.


Quellen aus dem Umfeld der iranischen Opposition:

Rauch steigt aus dem Gebiet der Raketenbasen der iranischen Revolutionsgarde in Shiraz (Südiran) auf.“


In den letzten Tagen veröffentlichten iranische Quellen Fotos des Zayandeh Rud-Flusses in der Stadt Isfahan aus der Zeit vor der Machtübernahme des Ayatollah-Regimes – und im Vergleich dazu eine aktuelle Aufnahme des ausgetrockneten Flusses.

Die Fotos zeigen einen dramatischen Unterschied: Von dem reißenden Fluss, der einst das Herz Zentralirans speiste, sind nur noch Risse im Boden zu sehen.

Nahost

Das Ausmaß des Massakers des syrischen Regimes an den Drusen in Suwayda kommt allmählich ans Licht.

Ein unabhängiges Forschungszentrum namens „Al-Mishkat“ in Suwayda hat begonnen, Daten über das Massaker zu sammeln und zu dokumentieren, was im vergangenen Monat von Mitgliedern des syrischen Regimes und seinen Unterstützern in Suwayda verübt worden ist. Hier sind vorläufige Daten dieses Forschungszentrums vom 3. August:

946 bestätigte Tote
14 vermisste/entführte Kinder
116 vermisste/entführte Frauen
440 vermisste/entführte Männer

Es ist wichtig zu beachten, dass das Forschungszentrum große Schwierigkeiten bei der Datensuche hatte. Die hier angegebenen Zahlen wurden erst erfasst, nachdem die Namen direkt bei den Familien überprüft wurden. Alles, was nicht verifiziert werden konnte, erscheint nicht. Es gibt viele Dörfer im Distrikt Suwayda, die das Zentrum nur schwer erreichen und deren Daten verifizieren kann. Nach Schätzung des Zentrumsleiters ist die Zahl der Toten und Vermissten/Entführten doppelt so hoch.

Der Leiter des Zentrums berichtet außerdem, dass Suwayda derzeit aufgrund der anhaltenden Belagerung durch das Regime unter einem schweren Mangel an Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln wie Mehl leidet.

International

Was mit der Entführung von Flugzeugen und Kreuzfahrtschiffen und einem bestialischen Terroranschlag an einer Olympiade begonnen und schließlich zum größten und teuflischsten Verbrechen am jüdischen Volk seit dem Holocaust geführt hat, soll nun mit einem eigenen Staat belohnt werden, während andere Völker, die ebenfalls auf eine Eigenstaatlichkeit hoffen, (Kurden, Somaliland, Katalanen, Tibeter … die Liste ist lang) links liegen gelassen werden.

Dieser Artikel warnt eindringlich von den Konsequenzen einer solchen Politik.


Wie weit vom Stamm fällt der Apfel? Marlene Engelhorn, die Erbin des Konzerns (IG Farben), der seinerzeit das Zyklon B produziert hat, das in den Vernichtungslagern der Nazis eingesetzt worden ist, nimmt Teil an der nächsten „Freiheits-Flottille“ mit dem Ziel Gaza.

Kommentar: Ich würde mir wünschen, dass die israelische Navy diese Flottille ungehindert in Gaza einlaufen lässt, so dass deren Besatzung den Geiseln in den gazanischen Tunnelsystemen bald Gesellschaft leisten kann…


Das Internationale Rote Kreuz, das sich nie um die israelischen Geiseln in Gaza gekümmert hat, kommt zunehmend unter Beschuss.


Der deutsche Sicherheitsexperte Mustafa Al-Ammar warnt: „Die Muslimbruderschaft ist deutlich gefährlicher als ISIS!„. Diese nutze Europa als Basis für ihre globale Subversion, während radikalisierte Moscheen die Jugend einer Gehirnwäsche unterziehen und eine Politik offener Grenzen Terroristen ungehindert eindringen lässt.


Hier einige Schlagzeilen von Präsident Trump heute Abend anhand einer Pressekonferenz:

  • Die Entscheidung über eine vollständige Besetzung des Gazastreifens liegt in Israels Händen„.
  • Hätten wir den Iran nicht angegriffen, hätte er innerhalb von zwei Monaten Atomwaffen erhalten„.
  • Zum jetzigen Zeitpunkt ist Vizepräsident J.D. Vance neben Marco Rubio ein guter Kandidat, um bei den nächsten Wahlen für die Republikanische Partei als Präsidentschaftskandidat anzutreten„.
  • Ich habe das von der Hamas veröffentlichte Video des Entführten Evyatar David gesehen. Es ist schrecklich. Es ist schrecklich. Ich hoffe, dass viele Menschen es sehen, so schlimm es auch ist.“

Kongressabgeordneter Randy Fine (R-FL):

Ich lehne die Annahme ab, dass eine Seite eines Krieges verpflichtet sei, die andere Seite zu unterstützen, um weiterkämpfen zu können. Die Gaza-Araber hätten darüber nachdenken sollen, was passieren würde, als sie in Israel einmarschierten, 1’200 Juden töteten und 250 Menschen als Geiseln nahmen. Jetzt läuft der Krieg für sie nicht besonders gut, und wenn sie ihn beenden wollen, ist die einfache Lösung, die Geiseln freizulassen und sich geschlagen zu geben.


Ebba Busch Stellvertretende Ministerpräsidentin Schwedens:

Die Hamas ist hier die Wurzel allen Übels und Israel tut der Welt einen Gefallen, indem es versucht, die Hamas zu neutralisieren.“


Gestern Abend tagte der UN-Sicherheitsrat auf Ersuchen Israels zu einer Sondersitzung zur Lage der von der Hamas festgehaltenen israelischen Geiseln. Zunächst wiederholten allerlei westliche Pseudoliberale den üblichen Unsinn über arme Palästinenser und, wie üblich, sprachen nur die USA positiv für Israel.

Diesmal sprach der stellvertretende Ständige Vertreter von Wassili Nebensja, Dmitri Poljanski, im Namen Russlands. Er sagte, die russische Delegation „trauere um die unschuldigen Opfer des israelisch-palästinensischen Konflikts, unabhängig von Staatsbürgerschaft und Nationalität.“

Wir waren, wie alle Anwesenden, schockiert über die Anfang des Monats veröffentlichten Aufnahmen der israelischen Geiseln. Sie wirken deprimiert, extrem erschöpft und geschwächt aufgrund des akuten Mangels an Nahrungsmitteln und Wasser, unter dem, wie wir wissen, alle Bewohner des Gazastreifens leiden“, stellte er eine These auf, die bereits mehrfach widerlegt worden ist.

Polyansky nutzte Aussagen von Angehörigen der Geiseln für seine antiisraelische Rhetorik. „Wir haben die jüngsten Aussagen von Roma Breslavsky, Evyatar David und anderen in Gaza inhaftierten Israelis aufmerksam gelesen. Wir teilen ihren Schmerz, können aber nicht umhin festzustellen, dass direkte Kritik an der Führung des Landes auch von Menschen in einer äußerst schwierigen emotionalen Lage zu hören ist. Diese verschleppt, so einige von ihnen, den Verhandlungsprozess mit der Hamas und besiegelt damit ein Todesurteil für die überlebenden Geiseln“, sagte er.

Im Anschluss an seine Rede erklärte Polyansky, man dürfe nicht wählen, wessen Schmerz mehr Aufmerksamkeit verdient, und dies gelte gleichermaßen für Israelis in Gefangenschaft wie für friedliche Palästinenser.

Anschließend lief die Rede des russischen Vertreters auf dem üblichen Kurs der „israelischen Bombenangriffe“ und der „humanitären Katastrophe in Gaza“. Polyansky erwähnte auch die „Säuberung und Kolonisierung des Westjordanlands“ sowie „neue korrupte Knesset-Resolutionen“. Er kritisierte damit die Resolution zur Ausweitung der israelischen Souveränität in Judäa und Samaria.

Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar, der zuletzt sprach, warf den Rednern Lügen vor. „Es war komisch, einem Vertreter der Russischen Föderation hier zuzuhören, nach dreieinhalb Jahren brutaler Aggression, der Invasion der Ukraine und der Bombenangriffe, denen Zivilisten in Kiew und anderswo ausgesetzt sind“, bemerkte Sa’ar.

Er erinnerte auch daran, dass die UdSSR und Russland „Lehrer palästinensischer Terroristen“ gewesen seien und dass die Palästinensische Autonomiebehörde weiterhin Terroristen und ihre Familien unterstütze.

Heute wurde über Frieden gesprochen. Seit 1947 hatten Sie unzählige Möglichkeiten, Frieden zu erreichen. Sie haben all diese Optionen abgelehnt“, erklärte Sa’ar.

Der Minister kam dann direkt auf Gaza zu und wies darauf hin, dass große Mengen humanitärer Hilfe dorthin geliefert würden, genug, um sicherzustellen, dass niemand hungern müsse. Doch die Hamas beschlagnahme den Großteil der Nahrungsmittel und halte so den Hunger im Gazastreifen bewusst und gezielt aufrecht.

Sa’ar warf den führenden Medien der Welt vor, bereit zu sein, der falschen Propaganda der Hamas Glauben zu schenken, doch keines von ihnen veröffentlichte Bilder ausgemergelter israelischer Geiseln auf seinen Titelseiten.

Wir erleben eine Welt, die auf den Kopf gestellt wird. Diese Medien verbreiten antiisraelische Propaganda. Sie schieben die Schuld vom Angreifer auf das angegriffene Opfer, von den Schurken zu denen, die das Böse an mehreren Fronten bekämpfen“, sagte der israelische Minister.

Er erwähnte, dass UN-Generalsekretär Guterres, der in den sozialen Medien antiisraelische Äußerungen verbreitet, demonstrativ geschwiegen habe, als Videos von leidenden jüdischen Geiseln auftauchten.

Saar bezeichnete die Geschehnisse als „einen Ausbruch rücksichtslosen Antisemitismus“.

Andrij Jermak, Leiter des Teams des Präsidenten der Ukraine, drückte seine Unterstützung für Gideon Sa’ar und seine Rede bei den Vereinten Nationen aus. Der Ukrainer mochte natürlich besonders die Aussage von Sa’ar gegen die frechen Russen, „die es wagen, uns Moralpredigten zu halten, während sie Kiew bombardieren„.

Das Treffen endete ohne Abstimmungen oder Abschlussdokumente.


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