9.8.2025

Es gibt diesmal nicht so viel zu berichten. Vieles dreht sich um den Entscheid Israels, die Hamas in Gaza endgültig zu zerschlagen. Wie nicht anders zu erwarten, ist „die Welt“ damit gar nicht einverstanden und es drohen Sanktionen gegen Israel.

Ich weiß nicht so recht, wie es mir dabei geht. Ich berichte hier relativ kühl und sachlich über Ereignisse die ich für wichtig halte, und schaue zu, wie sich etwas Grosses zusammenbraut.

Die Welt bringt sich in Stellung gegen Israel. Zwar wissen wir die USA im großen Ganzen an unserer Seite, doch der größte Teil der Welt positioniert sich an die Seite von Dschihadisten.

Wohin geht das? Wohin geht es für uns in Israel und wohin geht es für diese Länder?

Was uns Juden hier in Israel betrifft: Da bin ich optimistisch. Wir können „das Gerede der Welt“ getrost ignorieren. Diese Welt braucht uns mehr als wir sie, wir können auf sie verzichten. Solche „Freunde“ braucht eh niemand.

Doch für diese anderen Länder sehe ich deutlich pessimistischer in die Zukunft…

Inhalt

Israel

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz: „Die Hamas bedroht die Sicherheit Israels„.

Neben den grausamen Massakern, die sie begangen hat, ist sie eine extremistische Organisation, die Teil der Muslimbruderschaft ist, die weiterhin versucht, Israel zu zerstören.

Wir können nicht zulassen, dass sich eine solche Terrororganisation in Gaza aufhält.

Der gestrige Beschluss des Kabinetts, seine massiven Operationen in Gaza fortzusetzen, sendet ein klares Signal, dass Israel entschlossen ist, seine Kriegsziele zu erreichen: die vollständige Niederlage der Hamas, die Schaffung von Bedingungen für die Rückkehr aller Geiseln und die Sicherheit der israelischen Siedlungen durch die Schaffung einer breiten und starken Sicherheitszone in Gaza.

Ich wurde beauftragt, die Pläne der IDF zur Umsetzung der Kabinettsbeschlüsse zu genehmigen, und die Armee bereitet sich bereits heute darauf vor, sie vollständig umzusetzen.

Unsere Feinde werden einer einzigen, starken und vereinten Faust gegenüberstehen, die ihnen einen mächtigen Schlag versetzen wird.

Die Länder der Welt, die [zwar] die Hamas verurteilen, doch uns mit Sanktionen drohen, werden uns nicht entmutigen. Die Zeiten, in denen sich Juden nicht verteidigen konnten, sind vorbei.

Es ist Zeit für die Führung, Entscheidungen zu treffen. Wir müssen unseren heldenhaften Soldaten in den regulären und Reserveeinheiten, die in den Gaza-Tunneln gegen die Hamas-Monster kämpfen, würdig sein, den Familien der Geiseln, die auf ihre Angehörigen warten, den Familien der Opfer, die ihr Leben für den heiligen Namen gaben, und allen Verwundeten, die wie Löwen zur Verteidigung des Vaterlandes kämpften„.

Gaza

Noch immer werden täglich Hilfsladungen über Gaza abgeworfen, doch nicht immer, kommen diese gut an.

Hier landet eine Ladung auf einem Dach, worauf viele sich dort eindecken wollten. Doch unter diesem Gewicht brach das Dach ein. Es gab viele Verletzte.


Bei einer gemeinsamen Operation von IDF und Shin Bet wurden mehrere Kommandeure und Aktivisten der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad getötet, die am 7. Oktober an Terroranschlägen gegen IDF-Streitkräfte im Raum Beit Hanoun und in Israel beteiligt waren und diese befehligten.

Bei einer der Operationen wurde Marad Nasser Musa Abu Jarad, stellvertretender Kommandeur des Hamas-Bataillons Beit Hanoun, getötet, der die meiste Zeit des Jahres 2024 auch Bataillonskommandeur war. Er plante und koordinierte Dutzende Terroranschläge gegen IDF-Streitkräfte im Raum Beit Hanun und beteiligte sich am Massaker vom 7. Oktober.

Bei einer weiteren Operation wurde Mahmoud Shuki Taim Dardasavi, stellvertretender Leiter der Panzerabwehreinheit der Hamas-Brigade in Gaza-Stadt, eliminiert. Er war am Massaker vom 7. Oktober beteiligt und plante und verübte Terroranschläge gegen Israel und die IDF-Streitkräfte in verschiedenen Gebieten des nördlichen Gazastreifens.

Bei weiteren gezielten Operationen wurden mehrere weitere Hamas- und PIJ-Kämpfer, die für Raketenangriffe, Mörsergranatenbeschuss und Scharfschützenfeuer verantwortlich waren, eliminiert.

Alle Angriffe erfolgten auf Grundlage von Geheimdienstinformationen des Südkommandos und des Schin Bet in Zusammenarbeit mit der 990. Artilleriebrigade, Aufklärungseinheiten und der Luftwaffe.


Es gibt Lebensmittel in Gaza.

Es gibt Babynahrung in Gaza.

Es gibt Bäckereien in Gaza.

Es gibt humanitäre Hilfe in Gaza.

Überzeugen Sie sich selbst.


Ein weiteres Video aus der „Hungerfront“.

Die Kinder scheinen bei ihrem Auftritt vor so vielen Kameras viel Spaß zu haben!

Libanon

Auch gestern Abend protestierten Anhänger der Hisbollah und der Amal-Bewegung gegen die Entscheidung der libanesischen Regierung, die Hisbollah zu entwaffnen.

Die Proteste konzentrierten sich hauptsächlich auf den Beiruter Stadtteil Dahieh und waren weniger umfangreich als in der Nacht zuvor.

Später ist die Armee angerückt und hat ein paar der Demonstranten festgenommen, worauf sich die Demonstranten verflüchtigten.

Nahost

Berichte aus dem Süden Syriens deuten darauf hin, dass eine Einheit der IDF, bestehend aus etwa zehn Jeeps voller Soldaten, in Richtung der Straße zwischen den Dörfern Barika und Kodana im Gebiet von Quneitra (das ist im Südwesten von Damaskus) vorgedrungen ist und dort einen Kontrollpunkt eingerichtet hat.

International

Antonio Guterres schäumt, wenn es der Hamas an den Kragen geht.

Bei aller Kritik sollten wir etwas nicht vergessen: Wenn Israel abzieht, während die Hamas noch immer bewaffnet ist, wird es allen Gazanern an den Kragen gehen, die sich jetzt getrauen, die Hamas zu kritisieren. Wir können davon ausgehen, dass sie alle getötet werden.

Zudem: Dass in einem solchen Fall die Geiseln freigelassen würden ist eine Illusion, für welche es keine Indizien gibt.


Deutschland hat gegen Israel ein Embargo etabliert für alle Waffen, die in Gaza eingesetzt werden könnten. Was laut offizieller Meldung nicht darunter fällt sind Lieferungen, für welche bereits ein Vertrag besteht.

Deutschland stellt sich damit an die Seite der Hamas, für welche diese Waffen gedacht sind. Netanjahu kritisiert diesen Entscheid in einem Telefongespräch mit Friedrich Merz.

Johannes Winkel (CDU) kommentiert: „Israel macht ab heute die Drecksarbeit für uns, nur ab jetzt ohne deutsche Waffen.“

Ein weiterer „deutscher Ratschlag“ betriff das jüdische Kernland Judaea und Samaria: Israel dürfe im Gebiet, dass laut dem Völkerbund und der UNO für eine jüdische Nation vorgesehen ist, nicht seine Souveränität ausrufen.

Die klassischen Kolonialstaaten Europas (Großbritannien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Niederlande, Belgien) geben uns immer deutlicher den Tarif durch.

Auch Kanada stimmt in den Chor ein und beschuldigt Israel, inakzeptable Beschränkungen für Hilfsleistungen zu verhängen. Die Beschränkung, dass kein Kriegsmaterial in die Hände gazanischer Terroristen gelangen soll, ist seiner Meinung nach also „inakzeptabel“.


Reaktionen auf die Entscheidung des israelischen Kabinetts gestern Abend, die Kontrolle über Gaza-Stadt zu übernehmen:

  • Hamas: Dies ist ein neues Kriegsverbrechen. Die semantische Verschiebung zwischen den Begriffen „Besatzung“ und „Kontrolle übernehmen“ diente dem Versuch, das Völkerrecht zu umgehen, beweist aber, dass dies einen Verstoß gegen die Genfer Konvention darstellt.
  • Islamischer Dschihad: Dies ist ein neues Kapitel im Völkermordkrieg gegen Gaza.
  • Belgischer Außenminister: Wir verurteilen die Entscheidung, Gaza zu besetzen und die Siedlungen zu erneuern.
  • Niederländischer Außenminister: Israels Plan ist falsch.
  • Norwegischer Außenminister: Israels Übernahme des gesamten Gazastreifens ist ein inakzeptabler Verstoß gegen das Völkerrecht.
  • Schottischer Premierminister: Wir lehnen die israelische Entscheidung ab, die den Palästinensern Leid zufügen wird. Die internationale Gemeinschaft muss Israel stoppen und einen Waffenstillstand sicherstellen.

Die Hamas, der Islamische Dschihad und europäische Länder reagierten also geschlossen auf die Entscheidung des Kabinetts…


Großbritannien und Australien haben Erklärungen zur Entscheidung des israelischen militärpolitischen Kabinetts zu Gaza abgegeben. Der britische Premierminister Keir Starmer und die australische Außenministerin Penny Wong forderten eine Überprüfung des Plans zur Eroberung von Gaza-Stadt.

Diese Maßnahmen werden weder zur Beendigung des Konflikts noch zur Freilassung der Geiseln beitragen. Sie werden nur zu weiterem Blutvergießen führen“, sagte Starmer in einer Erklärung. Der britische Premierminister ist der Ansicht, dass ein Waffenstillstand mit der Hamas, die Freilassung aller Geiseln sowie die freiwillige Entwaffnung der Gruppe und ihr Rückzug aus der Enklave ausgehandelt werden sollten.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Verhandlungen darüber seit über anderthalb Jahren dauern, Israelis jedoch weiterhin von der Hamas gefangen gehalten werden und unter unmenschlichen Bedingungen leben.

Starmer fordert außerdem eine Aufstockung der humanitären Hilfe und berichtet über die Arbeit an einem langfristigen Plan zur Sicherung des Friedens in der Region im Rahmen einer Zweistaatenlösung.

Der australische Minister verurteilte den Plan des israelischen Kabinetts lapidar und erinnerte daran, dass „die Zwangsumsiedlung eine Verletzung des Völkerrechts darstellt“. „Australien fordert Israel auf, diesen Weg nicht zu beschreiten, da er die humanitäre Katastrophe in Gaza nur verschlimmern wird“, sagte Wong.

Auch die Türkei fordert ein Ende von allem und die Schaffung eines palästinensischen Hamas-Staates. China quiekte etwas Unverständliches.

Es werden bald viele ähnlich dümmliche Aussagen zugunsten der Hamas auf Israel hageln.


ABC News Network berichtet, dass ein Beamter des US-Außenministeriums am Dienstag dieser Woche bekannt gab, dass die Trump-Regierung an der vollständigen Schließung des UNRWA arbeite.

Gleichzeitig berichtet der Sender, dass vom 7. Oktober betroffene US-Bürger Klage gegen das UNRWA wegen seiner Rolle bei dem Massaker eingereicht haben.


Gestern wurde im Weißen Haus ein bedeutendes Friedensabkommen mit geopolitischen Auswirkungen zwischen Aserbaidschan und Armenien unterzeichnet.

Präsident Trump, der sich selbst als „Präsident des Friedens“ bezeichnet, unterstützte gestern die Unterzeichnung eines echten Friedensabkommens – nicht nur eines Waffenstillstands, wie er betonte – zwischen den beiden Rivalen Aserbaidschan und Armenien, die in den letzten Jahren mehrere Kampfrunden erlebt haben.

Im Rahmen des Abkommens werden Botschaften auf beiden Seiten eingerichtet, die USA werden die Sanktionen gegen Aserbaidschan und Armenien aufheben, auch im militärischen Kontext, die armenische Minderheit in der Region Karabach wird geschützt, und die USA werden wirtschaftliche Investitionen in der Region fördern.


Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, antwortet dem britischen Premierminister Keir Starmer:

Von Israel wird also erwartet, dass es sich der Hamas ergibt und sie durchfüttert, während diese israelische Geiseln verhungern lassen?

Hat GB sich den Nazis ergeben und ihnen Nahrungsmittel zugeworfen? Schon mal von Dresden gehört? Das waren keine Nahrungsmittel, die GB dort abgeworfen hat.

Wenn du damals Premierminister gewesen wärst, dann würde man in GB heute Deutsch sprechen.

Er fügte hinzu: „Premierminister Netanjahu hat bereits zwei Millionen Tonnen Hilfsgüter nach Gaza geschickt – und nichts davon ist bei den Geiseln angekommen„.

Abschließend sagte er, Starmer täte besser daran, sich nicht einzumischen und sich der Position der Arabischen Liga anzuschließen, die die Hamas auffordert, die Waffen niederzulegen und alle Geiseln sofort freizulassen.


Der UN-Sicherheitsrat wird am Samstagabend eine Dringlichkeitssitzung zu Gaza abhalten

Diese Sitzung zur Lage in Gaza und den Plänen Israels findet am Samstag, den 9. August, um 22:00 Uhr (israelische Zeit) statt. Es wird erwartet, dass in einem geschlossenen Format die Folgen eines möglichen Angriffs und die Position der UN-Mitgliedsstaaten diskutiert werden.


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