17.7.2024 – Tag 285

Israel

Im Norden Israels, von Kiryat Shmona bis Nahariya, sind über Nacht etwa 85 Hisbollah-Raketen auf Israel geschossen worden.

In Kiryat Shmona wurden mindestens 7 direkte Treffer registriert, in Miron wurden mehrere Raketen abgefangen und in der Bergregion kam es zu Bränden.

Bei diesem Beschuss gab es glücklicherweise keine Verletzten, es entstand jedoch grosser Schaden.


Die betroffene Bevölkerung hat genug von diesem andauernden Beschuss aus Libanon und es formieren sich Gruppen, die von Israel ein deutlich dezidierteres Eingreifen fordern.


Obwohl Israels Budget derzeit enorm unter den Kosten der Kriege in Gaza und im Norden leidet, will Yoav Gallant, unser Verteidigungsminister, in Israel ein Spital für gazanische Kinder bauen.

Kommentar: Israel soll die Hamas finanziell und sozial entlasten, damit diese sich voll auf ihr Hobby konzentrieren kann? Sorry: Ist Gallant noch bei Trost? Wenn pro-palästinensische Gruppen und Organisationen (zB die UNRWA) für so etwas die Kosten tragen, kann man darüber ja nachdenken. Auch wenn Israel den Gazastreifen annektiert. Doch ohne dies: was soll der Unsinn?

Auch die Angehörigen von Geiseln und Soldaten in Gaza sind darüber empört. Die Familien der Entführten aus dem Tikva-Forum antworteten auf die Entscheidung: „Dies ist eine empörende Entscheidung, die unser Blut zum Kochen bringt und unsere Kinder erneut im Stich lässt. Die Eltern dieser [zu hospitalisierenden] Kinder waren Teil des Massakers an Simchat Torah [7. Oktober] und wir dürfen so etwas in keiner Weise tun!“


Die (zu) hohen Lebenshaltungskosten in Israel sollen gesenkt werden, indem bürokratische Hürden für Importe aus Europa minimiert werden.

Kommentar: Eine gute Idee, würde ich sagen, der ich ohnehin ein Feind überbordender Bürokratie bin.


Kriegsvorbereitungen: In fast ganz Israel werden heute die Sirenen getestet.


Eine Tragödie in Herzeliyah!

Eine junge Mutter tötete ihren kleinen Sohn, auch ihren Hund, lief dann auf die Strasse und bedrohte mehrere Passanten mit einem Messer.

Bei den Verhören stellte sich heraus, dass sie eine Überlebende des Massakers des Nova-Festivals ist. Es wird vermutet, dass sie unter schwerem Drogeneinfluss stand. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

Ich habe bereits davon berichtet, dass sehr viele der Überlebende dieser Massaker unter sehr schweren Traumata leiden… 

Yesha

Dies ist ein Artikel aus der Sicht eines „illegalen Siedlers“ in Gush EtZion.

Er beginnt 1948, als das Gebiet von Jordanien erobert und alle Juden von dort enteignet und vertrieben worden sind, beschreibt dann die langsame und schrittweise Rückkehr nach 1967, und endet bei heute, wo Gush EtZion (wieder) mit Jerusalem verbunden ist. Es ist interessant, neben all den „wider internationales Recht“ Artikeln mal diese Seite zu hören.


Heute Nacht operierten Spezialeinheiten der IDF-Truppen in der Stadt Dschenin.

Die Kräfte umzingelten ein Gebäude im Viertel Al Marach. Erst nach einer Stunde ergab sich der Terrorist Nur Al-Shalbi unseren Kräften.

Mit dem Einmarsch der Streitkräfte und ihrer Entdeckung kam es zu heftigen Schusswechseln zwischen Terroristen und IDF-Streitkräften sowie zu Sprengladungen, die bis zum Abzug der Streitkräfte andauerten.

Der Islamische Dschihad, das Hamas-Bataillon im Lager Dschenin, die Al-Aqsa-Märtyrer-Bataillone, die Sturmbataillone und andere Terrorgruppen übernahmen die Verantwortung für die Schüsse auf die Truppen.


Zum zweiten Mal in dieser Woche verhafteten Soldaten der Yesha-Polizei einen Verdächtigen, der einen Messerangriff in der Machpela (Höhle der Patriarchen in Chevron) plante.


Arabischer Bericht: Vor etwa zwei Stunden verhafteten IDF-Truppen Ezz Al-Din Zakharna, einen Polizisten der Palästinensischen Autonomiebehörde und Leiter der Polizeistation Orif.

Er wurde festgenommen, als er einen der Kontrollpunkte im Raum Nablus passierte.

Auf dem Foto, das online ging, ist er mit einer M-16-Waffe zu sehen. Handelt es sich dabei um einen aktiven Terroristen in der Terrorgruppe Fatah?

Bekanntlich handelt es sich bei den Waffen der P.A. um Kalaschnikows, und in den meisten Fällen handelt es sich bei der Person, die eine M-16-Waffe besitzt und als PA-Mitglied fungiert, um einen Terroristen in Uniform, der diese zweite Waffe für terroristische Zwecke einsetzt.

Gaza

Israel prüft (erste) Informationen, dass beim Anschlag auf Mohammed Deif auch jemand aus Yahya Sinwars Familie eliminiert wurde.

Die Möglichkeit, dass es sich dabei um einen von Sinwars Brüdern handelt, wird derzeit untersucht.

Wenn das stimmt, dann ist das dramatisch.

Inzwischen besteht Gewissheit, dass mehrere von Deifs Leibwächtern bei dem Attentat getötet wurden.

Wenn seine Leibwächter da waren, dann war er selbst auch da.


Haitham Osaka Al Masri, der Cousin des berühmten Bloggers Hamza, wurde getötet.

Es stellte sich heraus, dass der Mann als einer der Helden der Eliteeinheit Nukhba Hamas und als „Held des 7. Oktober“ bezeichnet wird.

Er wurde in Beit Hanoun eliminiert, wo unsere Streitkräfte derzeit nicht präsent sind, und am Todesort gibt es keine Anzeichen für einen Luftangriff.

Sein Tod ist rätselhaft.


Die IDF rekapituliert. Etwa die Hälfte der Hamas-Führung und etwa 14’000 ihrer Kämpfer seien inzwischen eliminiert und grosse Teile ihrer militärischen Infrastruktur zerstört, berichtet sie.


Ein Vertriebener aus dem Gazastreifen beschwert sich über die Hilfsgüter der Vereinigten Arabischen Emirate, die aus der Luft abgeworfen wurden und auf seinem Zelt landeten: „Ich will keine Hilfe mehr! Das Essen ist verdorben und die Hilfsgüter, die auf die Zelte fallen, bringen uns um.“


Die CIA geht davon aus, dass Hamas-Führer Yahya Sinwar von seinen Untergebenen unter Druck gesetzt wird, einem Waffenstillstandsabkommen zuzustimmen und den Krieg mit Israel zu beenden. Dies sagte CIA-Direktor Bill Burns , der dies am Samstag in einer geschlossenen Runde berichtete.

Sinwar sei nicht besorgt über seinen Tod, aber er stehe unter Druck, da man ihm die Schuld geben könnte, weil das Leid in Gaza so gross ist. US-Geheimdienstmitarbeiter fügten hinzu, sie glaubten, Sinwar verstecke sich in unterirdischen Tunneln in Khan Yunis und sei der Hauptentscheider der Hamas im Zusammenhang mit der Entscheidung über einen Waffenstillstand und einen Deal bezüglich der Geiseln.

Die Taktik der Hamas, sich in Tunneln zu verstecken, erschwert die Übermittlung von Nachrichten im Namen Israels an die Hamas und von diesr zurueck. Dies verlangsamt die Gespräche zwischen den beiden Seiten und behindert den Fortschritt des Abkommens.

Im Anschluss an den Bericht sagte Micha Kobi, ein ehemaliger hochrangiger Shin Bet-Beamter und Yahya Sinwars Vernehmer, als dieser in einem israelischen Gefängnis sass, in einem Gespräch mit Maariv: „Niemand mischt sich in Sinwars Entscheidungen bezüglich der Geiseln ein. Trotz seiner Zugehörigkeit zur Hamas operiert er unabhängig, stimmt sich mit keiner Organisation ab und trifft unabhängige Entscheidungen. „Er hört nicht auf die politische Führung der Hamas im Ausland, obwohl Ismail Haniyeh und Khaled Mashal angeblich die Führer und obersten Kommandeure der Organisation sind. In der Praxis entscheidet Sinwar über die Aktionen, einfach weil er ein starker Charakter ist. Er tut, was ihm passt und seinen Interessen dient“.

Irak

Der islamische Widerstand im Irak behauptet, er habe den militärischen Stützpunkt Ma’Alim angegriffen.

Es ist nicht klar, auf welcher Grundlage dies beruht…


Die Eskalation der ISIS-Angriffe im Irak in dieser Woche gibt viele Warnungen und Bedenken hinsichtlich der Rückkehr der Aktivitäten der extremistischen Organisation, die in den letzten Jahren einen erheblichen Teil ihrer Macht verloren hat, aber immer noch über bedeutende Zellen verfügt.

Am Montag kam es im Gouvernement Salah al-Din nördlich von Bagdad zu dem wohl grössten Angriff seit einem Jahr, nachdem IS-Kämpfer eine Militärkaserne im Gebiet Mutaybiya angegriffen und dabei einen hochrangigen Offizier im Rang eines Oberstleutnants und mehrere andere Soldaten getötet hatten.

Der Sicherheits- und Strategieexperte Mukhalid Hazem sagt: „Was in Mutaybiya passiert ist, gilt nach Armeebrauch als schwerer Sicherheitsverstoss, weil es den Tod eines Brigadekommandeurs im Rang eines Oberstleutnants verursachte, der ein besonderes Ziel darstellt.“

Ein Experte für radikale Gruppen, Abu Haniyeh, erklärt, dass die Organisation „die Spannungen ausnutzt, die infolge des Konflikts in Gaza und der Angriffe iranischer Milizen auf amerikanische Stützpunkte im Irak entstanden sind, die die Koordination zwischen den internationalen Koalitionstruppen und den irakischen Streitkräften beeinträchtigt haben“.

Jeder weiss, dass die Organisation vor dem Abzug der US-Streitkräfte aus dem Irak im Jahr 2011 den Tiefpunkt ihrer Stärke erreicht hatte, doch als die Streitkräfte das Land verliessen, kam der IS schnell zur Besinnung und konnte in Mossul und anderen Teilen des Iraks und Syriens hochwertige Operationen starten. Selbst die Operationen von Al Hashd al-Shaabi und der irakischen Armee können sie nicht aufhalten. In Syrien hat eine grosse Verstärkungsoperation der Iraner begonnen, um mit ihnen in der Wüste zu kämpfen.

Das US-Zentralkommando CENTCOM gab am Mittwoch bekannt, dass der IS seine Angriffe im Irak und in Syrien seit Jahresbeginn verdoppelt habe, und bestätigte, dass er versuche, sich neu zu formieren.

Alles oben Geschriebene berücksichtigt noch nicht ihre Erfolge in Afrika.

Jemen

Gestern haben die Houthis, die behaupten, dass sie nur Schiffe bedrohen, die mit Israel und seinen Verbündeten in Verbindung stehen, mit einem Kamikaze-Boot den Tanker Chios Lion angegriffen, der unter liberianischer Flagge mit einer Ladung russischem Öl fuhr.

Infolgedessen zeigte die Satellitenüberwachung eine 40 Kilometer lange Ölspur, als der Tanker die Richtung in Richtung der Küste des Roten Meeres in Ägypten änderte.


Einer russischen Quelle zufolge wurde ein Schiff mit Waffen und Militärberatern aus dem Iran zu den Houthis vermutlich von einem unbekannten U-Boot versenkt.

International

Die von der EU implementierten Sanktionen gegen zionistische Gemeinden, Bewegungen und Personen werden heftig kritisiert.

Regavim, die ich des Öfteren hier zitiere, befürchtet, bald auch sanktioniert zu werden. Auch Im Tirzu befürchtet solches. Die EU beginnt, alle und alles zu attackieren, was nicht ihr Mantra einer Zweistaatenlösung mit einem weiteren arabischen und judenreinen Staat im Nahen Osten, diesmal in Judäa und Shomron, unterstützt.

Wohlverstanden: gegen keine dieser Gruppen und Personen gibt es eine rechtliche Verurteilung! Israelfeindliche linke NGOs versuchen es zwar, doch nichts davon hatte bisher vor Gericht Bestand: Lauter Behauptungen, Unterstellungen, angebliche Zeugenaussagen extremistischer Palästinenser und extremlinker Aktivisten, doch keine Beweise.

Kommentar: Ich meinte, diese Einmischung in Israels Innenpolitik und Rechtswesen müsse Konsequenzen tragen. Solches ist absolut INAKZEPTABEL!


Ein erschreckender Bericht ist aus den USA. Wundert es jemanden, dass immer mehr Juden aus den USA abwandern?


Daesh (ISIS) übernahm die Verantwortung für einen Angriff auf eine schiitische Moschee in Maskat, Oman.

Bei dem Angriff wurden 9 schiitische Muslime getötet und 28 verletzt, die Ashuraa (ein schiitischer Feiertag) feierten.

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Auf Facebook gibt es hier die aktuelle Berichterstattung und Diskussionen zu diesem Tag.

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