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Israel
Präsident Isaak Herzog fordert die Medien und internationale Politiker unmissverständlich auf, ihre Heucheleien aufzugeben und – endlich – laut und deutlich die Hamas zur Freigabe der Geiseln aufzufordern.
Wer es nicht weiß: Isaak Herzog ist bei Weitem kein israelischer „Rechtsextremist“: Er stammt aus der Arbeiterpartei, ist also ein klassischer Linker.
Heute haben wir ihn also, den „landesweiten Streik“ der linken Gruppen, die mit dieser Aktion die Nation spalten und der Hamas den Rücken stärken, denn: je mehr solche Aktionen, desto härter die Verhandlungsposition der Hamas. Wieweit dieser Streik befolgt werden wird, weiß ich derzeit noch nicht, doch ich hoffe, dass es bei einem Grüppchen von ein paar Hundert Verwirrten bleiben wird.
Unsere Soldaten, die im Kampf gegen die Hamas in Gaza ihr Leben riskieren, kritisieren diese Aktion scharf. Auch Angehörige von Geiseln in Gaza beklagen diese Aktionen.
Natürlich hagelt es auch Kritik von unseren Politikern.
Offenbar fand dieser Streik doch größere Beachtung. Es wiederholt sich wie in früheren Jahren, als die extreme Linke erst mit dem Slogan „Crime Minister“, danach gegen die Justizreform und jetzt für einen Waffenstillstand mit der Hamas die Strassen blockiert und zu Streiks, inklusive Militärdienstverweigerung, gegen unsere Regierung protestiert hat.
Zu Beginn wurden sie „Black Flags“ genannt, danach „Kaplan Forces“, jetzt segeln sie unter der Bezeichnung „Gruppe von Entführten“. Doch hinter dieser Bewegung stecken dieselben Kräfte, die ein einziges (antidemokratisches) Ziel verfolgen: unsere Regierung zu stürzen.
Noch zynischer als auf dem Rücken unserer Geiseln, Soldaten und deren Familien geht es kaum mehr. Ich empfinde dabei nichts als Abscheu!
Es sind Aktionen wie diese, die – wie wir aus Dokumenten der Hamas inzwischen wissen – die Hamas zu ihrem Angriff am 7. Oktober motiviert haben.
Wie ich unsere Obersten Justizorgane kenne, wird gegen diese Aktionen wohl weit weniger drastisch vorgegangen werden, als im Vorfeld der Übergabe des Gazastreifens an „Palästinenser“. Damals ging die Justiz mit sehr harter Hand gegen alle vor, die den Abzug aus Gaza kritisierten und als schweren Fehler brandmarkten. Heute wissen wir, dass sie damit richtig gelegen sind…

Hunderte linke Demonstranten blockieren die Begin-Autobahn in Jerusalem
Der Verkehr auf der Begin-Straße in beide Richtungen ist derzeit durch Demonstranten blockiert. Die Polizei erlaubt die Sperrung vorerst.
Berichte wie diese werden in palästinensischen Medien genüsslich verbreitet! Gerne machen sie aus diesen Hunderten dann Tausende…

Ausführliche Berichterstattung über die Protestveranstaltungen in ganz Israel heute Morgen auf palästinensischen und arabischen Kanälen.
Jedoch
Wie auf den Fotos deutlich zu sehen: Sehr viele sind es nicht, die hier den Verkehr lahmlegen.
Die IDF ist in den letzten Phasen der Vorbereitung, Gaza City einzunehmen.
Militärkorrespondent Doron Kadosh: „Generalstabschef Eyal Zamir wird heute im Südkommando eine umfassende Diskussion einberufen, um die Pläne zur Eroberung von Gaza-Stadt zu genehmigen.
Das Ziel der IDF: Bis zum 7. Oktober soll nicht nur die Bevölkerung von Gaza-Stadt evakuiert werden, sondern auch die Einkreisung der Stadt abgeschlossen und die operative Kontrolle über die Stadt erlangt werden. Das bedeutet: Das Manöver in Gaza-Stadt soll in den kommenden Wochen beginnen.“
Unsere Regierung wiederholt, dass sie sich auf keine Gespräche mit der Hamas über ein Teilabkommen mehr einlassen wird. Die Bedingungen Israels liegen auf dem Tisch. Die Hamas kann sie annehmen oder ihren Kampf bis zum bitteren Ende (größtenteils auf dem Buckel der Zivilbevölkerung) fortführen.
Auch wenn noch so viele Länder von uns fordern, die Waffen zu strecken und die gazanischen Terroristen zu verschonen: Wir hören nicht auf sie. Weil wir nur zu gut wissen, was das bedeuten würde!
Gaza
Der IDF-Sprecher auf Arabisch:
„Gemäß den Anweisungen der politischen Ebene und im Rahmen der Vorbereitungen der IDF, die Zivilbevölkerung aus den Kampfgebieten in den südlichen Gazastreifen zu verlegen und so ihre Sicherheit zu gewährleisten, wird ab morgen (Sonntag) die Versorgung der Bewohner des Gazastreifens mit Zelten und Unterkünften wieder aufgenommen.
Die Zelte sind für die Zivilbevölkerung bestimmt, die aus den Kampfgebieten Richtung Süden evakuiert wird. Ziel ist die Evakuierung von Gaza-Stadt und dem nördlichen Gazastreifen zur Vorbereitung der dortigen Bodenoffensive.“
In Gaza erklären wohlhabende Kaufleute derweil mit eigenen Worten:
„Es gibt keinen Hunger mehr. Sogar der „Zuckerhunger“ ist vorbei…„
Die Menschen in Gaza sagen, es gäbe keinen Hunger – und die Menschen außerhalb Gazas erklären ihnen, dass sie gefälligst an Hunger zu leiden haben…

Die Hamas fordert die strafrechtliche Verfolgung hochrangiger israelischer Amtsträger, darunter Aharon Haliva, aufgrund seiner Aussage: „Die Palästinenser brauchen von Zeit zu Zeit eine Nakba, um den Preis zu spüren.“
Die Hamas veröffentlichte heute Abend eine Pressemitteilung mit folgendem Wortlaut:
„Die Hamas verurteilt die kriminellen Aussagen des ehemaligen Chefs des zionistischen Geheimdienstes, Aharon Haliva, an die israelischen Medien aufs Schärfste.
Haliva hat klar dargelegt, dass die Vernichtung von 50’000 Palästinensern ein bewusstes und gewolltes Ziel war und dass die Tötung von Palästinensern, ob Kinder oder Frauen, eine systematische und genehmigte Politik ist.
Diese offiziellen Eingeständnisse stellen einen schlüssigen Beweis für die mörderische Doktrin dar, die das Verhalten dieser Nazi-Organisation bestimmt, und bestätigen, dass die an unserem Volk begangenen Verbrechen die offizielle Politik der politischen und sicherheitspolitischen Führung des Feindes sind.
Diese Aussagen entlarven auch den nationalsozialistischen und kriminellen Charakter dieser Organisation, die sich damit brüstet, Kinder und Frauen kaltblütig zu töten.
Die internationale Gemeinschaft hat die rechtliche und moralische Verantwortung, die Hintermänner dieser Aussagen und Verbrechen, die tatsächlich Kriegsverbrechen und Völkermord darstellen, strafrechtlich zu verfolgen.
Wir fordern die Vereinten Nationen und ihre Institutionen, allen voran den Internationalen Gerichtshof und den Internationalen Strafgerichtshof, auf, diese Aussagen zu dokumentieren und Haftbefehle gegen die Anführer der Besatzungsmacht zu vollstrecken, die Tag und Nacht offen Verbrechen an unschuldigen Zivilisten begehen und aus Rache Zehntausende töten.
Wir rufen außerdem alle Länder der Welt dazu auf, mit dem Gericht zu kooperieren und die Kriegsverbrecher der Justiz auszuliefern.“
So viel sagt eine Organisation, die den Genozid an der jüdischen Nation in ihrem Parteiprogramm stehen hat.

Aktualisierte Lagekarte im Gazastreifen:
🔵 Blaue Zonen – vollständig unter Kontrolle der IDF.
🔴 Rote Zonen – fast vollständig unter Kontrolle der IDF.
🟢 Grüne Zonen – Gebiete, in denen gerade Kämpfe stattfinden.
Die verbleibenden Gebiete gelten als nächste Ziele der Operation und sind Orte mit großer Bevölkerungsdichte.
Palästinensische Quellen berichteten, dass bewaffnete Mitglieder des Jandiya-Clans in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 17. August, das Al-Mamadani-Krankenhaus in Gaza-Stadt überfielen und Hamas-Kämpfer angriffen. In diesem Zusammenhang kam es in der Gegend zu einer Schießerei.
Berichten zufolge griffen die Clan-Mitglieder Hamas-Kämpfer der Sahm-Einheit an, die sich im Krankenhaus versteckt hielten und mit denen sie in Konflikt gerieten. Die Gründe für den Konflikt sind unklar.
Nachdem die Schießerei im Krankenhaus begonnen hatte, wurden Beamte des Inlandsgeheimdienstes der Hamas dorthin geschickt, um den Clan zu neutralisieren. Sie wurden jedoch in der Nähe des Krankenhauses von einer israelischen Drohne angegriffen. Mindestens sieben Menschen wurden am Tatort tot aufgefunden.
Libanon

Der libanesische Parlamentsabgeordnete und pensionierte General Ashraf Rifi warnt den Generalsekretär der Hisbollah nach dessen gestrigen Drohungen mit einem Bürgerkrieg im Libanon:
„Ich warne Sie, ya Naim Qassem, vor einer rücksichtslosen Möglichkeit, für die Sie den Preis zahlen werden. Wir werden Sie auf der Straße bekämpfen, wenn wir uns verteidigen müssen – wir haben die Fähigkeiten dazu.“
Das politische System im Libanon hat sich nach den Drohungen des Generalsekretärs der Hisbollah, im Falle eines Entwaffnungsversuchs einen Bürgerkrieg im Libanon auszulösen, noch nicht beruhigt.
Nahost
Offenbar hat Israel eine zentrale Energiestation in Jemens Hauptstadt Sanaa bombardiert. Jedenfalls ist sie explodiert.
So berichten Medien im Jemen: „Israel greift das Kraftwerk Haziz im Süden Sana’as an„
Kurz vor drei Uhr morgens tauchten Berichte über Explosionen im Gebiet des von den Houthis kontrollierten Kraftwerks Haziz im Süden der jemenitischen Hauptstadt Sana’a auf.
Medien, die den Houthis nahestehen, bestätigten, dass das Kraftwerk nach dem Angriff geschlossen wurde. Hazam Al-Asad, ein Mitglied der Houthis-Führung, erklärte zu dem Angriff: „Dieser Feind ist kriminell; er greift ausschließlich zivile Einrichtungen an, die Strom und Wasser liefern.“
Trotz al-Asads Behauptungen hat Israel nie Wasserversorgungsanlagen im Jemen angegriffen. Seit der Machtübernahme der Houthis nutzen sie ihre Kontrolle über die Wasserreservoirs, um von der Bevölkerung extrem hohe Wasserpreise zu verlangen und so die Kämpfe zu finanzieren. Die Bevölkerung hat keine Wahl. Wasser ist ein im Jemen und insbesondere in Sana’a stark knappes Gut.
Ein Sprecher der IDF übernimmt die Verantwortung für den Angriff in Sanaa: „Die israelischen Streitkräfte griffen eine terroristische Infrastrukturanlage im Jemen in der Region Sanaa an.„
„Die israelischen Streitkräfte griffen aus einer Entfernung von 2’000 Kilometern von Israel tief im Jemen eine Energieinfrastrukturanlage an, die dem Houthi-Regime diente.
Die Angriffe erfolgten als Reaktion auf wiederholte Angriffe des Houthi-Regimes auf den Staat Israel und seine Bürger, darunter den Abschuss von Boden-Boden-Raketen und Drohnen auf israelisches Territorium.
Das Houthi-Regime operiert unter der Leitung und Finanzierung des iranischen Regimes, um dem Staat Israel und seinen Verbündeten zu schaden. Das Terrorregime nutzt den maritimen Bereich, um Macht zu demonstrieren und Terroranschläge auf globale Schifffahrts- und Handelsrouten durchzuführen.
Die israelischen Streitkräfte werden gegen die anhaltenden und wiederholten Angriffe des Houthi-Regimes vorgehen und sind weiterhin entschlossen, jede Bedrohung für den Staat Israel, wo immer erforderlich, zu beseitigen.„
Die Drusen in Suwayda skandieren während einer Demonstration mit israelischen Flaggen:
„Das Volk will, dass Israel [in as-Suwayda] einzieht.“
Nachdem Syrien der Einrichtung eines humanitären Korridors von Israel nach as-Suwayda zugestimmt hat und dieser voll funktionstüchtig wird, dürfte sich diese Situation verstärken.
Nachdenklich: Wenn die Drusen Israelis erschossen, gefoltert, vergewaltigt, lebendigen Leibes verbrannt, als Geiseln entführt hätten, würde sich „die Welt“ dann mehr um sie kümmern als sie es jetzt tut?
International

Die UN-Menschenrechtsbeauftragte Francesca Albanese arbeitet öffentlich daran, das Image der Hamas-Bewegung zu verbessern und lügt dabei das Blaue vom Himmel:
Die Hamas sei keine Bande blutrünstiger Mörder und von Kopf bis Fuß bewaffneter Kämpfer. Sie sei eine Bewegung, eine politische Kraft, die nach Wahlsiegen an die Macht kam. Sie sei eine sehr demokratische Bewegung. Sie habe Schulen, öffentliche Einrichtungen und Krankenhäuser gegründet.
Die Wahrheit ist: All diese Einrichtungen werden von der UNRWA betrieben, nicht von der Hamas – oder gesteht sie hiermit ein, dass das letztlich dasselbe ist?
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